Verlag

Bertelsmann: Eine kurze Unternehmenschronik

Am 1. Juli 1835 gründete der Drucker Carl Bertelsmann im westfälischen Gütersloh den christlich-protestantischen C. Bertelsmann Verlag, um die hauseigene Buchdruckerei besser auszulasten.

Der erste Bestseller enthielt christliche Lieder und unterstützte - wie das gesamte Verlagsprogramm - die religiöse Erweckungsbewegung. Auch unter den Nachfolgern des Gründers blieb der Verlag seiner religiösen Ausrichtung treu, wuchs aber bereits deutlich.

Heinrich Mohn, dessen Vater in die Familie Bertelsmann eingeheiratet hatte, war dann derjenige, der das Verlagsprogramm zum Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts auf die Belletristik ausweitete. Der Bereich expandierte schon bald gewaltig. In der Zeit des Nationalsozialismus begann Bertelsmann, Kriegserlebnisbücher zu veröffentlichen. Das Unternehmen wurde zum wichtigsten Bücherlieferanten der Wehrmacht. Weiterlesen »

Motor Presse Stuttgart zieht sich aus den Bereichen Consumer Electronics und Telekommunikation zurück

Die Motor Presse Stuttgart verkauft ihren Geschäftsbereich ›Telekommunikation & Consumer Electronics‹ mit den Medienmarken Connect, Audio, video, stereoplay, autohifi und Color Foto an die WEKA Firmengruppe mit Sitz in Kissing bei Augsburg.

"Die Motor Presse Stuttgart richtet sich mit dieser verlegerischen Neuordnung strategisch neu aus und konzentriert sich künftig auf die Medienmarken ihres Portfolios im In- und Ausland, die sowohl über hohe Marktanteile in ihren jeweiligen Segmenten als auch über ein großes Internationalisierungs-Potenzial verfügen", begründet Dr. Friedrich Wehrle, Geschäftsführer der Motor Presse Stuttgart, die Trennung von dem Geschäftsbereich. "Wir haben mit der WEKA Firmengruppe als Käufer ein renommiertes, mittelständisch ausgerichtetes und inhabergeführtes Verlagsunternehmen gefunden, das mit seinem internationalen Verlagsprogramm auf Fachmedien spezialisiert ist und alle sechs Titel weiterführen und ausbauen will. Ebenso soll der bisherige Verlagsstandort Stuttgart erhalten bleiben".

Mit 17 Fachverlagen in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und den Niederlanden zählt WEKA mit 1.340 Mitarbeitern und einem Umsatz von ca. 240 Mio. Euro zu den großen Medienunternehmen für Fachkommunikation in Deutschland. Die vom Kauf betroffenen Titel werden in das Portfolio des auf den Bereich Consumer Electronics spezialisierten Tochterverlags WEKA MEDIA Publishing GmbH in Poing bei München integriert, der u.a. die Zeitschriften PC Magazin, PC go, HomeVision, InternetMagazin sowie Business & IT verlegt und das Online-Portal Magnus.de betreibt.


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Packt Publishing spendet über 100.000 USD an Open-Source-Projekte

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Buchmarkt: Neue Bestsellerlisten für Ratgeber

Im deutschen Buchmarkt sind Ratgeber aus dem Schatten der Sachbücher getreten. Seit dem 1. Oktober 2007 ist eine Neuordnung in der Warengruppeneinteilung gültig. Durch eine Überarbeitung der Systematik ist das unabhängige Segment "Ratgeber" entstanden. Hierzu wurde die Warengruppe "Sachbuch und Ratgeber" getrennt. Beide existieren von nun an eigenständig. Der Prozess geschah in enger Zusammenarbeit zwischen Media Control GfK International und einem Gremium bestehend aus Vertretern der Verlags- und Handelsbranche.

Die Betrachtung der Marktanteile macht das Gewicht von Ratgebern und Sachbüchern deutlich. Anstatt Einfluss zu verlieren, gewinnen sie kräftig hinzu. Gemessen an den Barverkäufen innerhalb der Absatzwege Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhaus realisiert die Warengruppe "Ratgeber" in den ersten neun Monaten 2007 etwa 16,2 Prozent Marktanteil. Damit bleibt sie auch ohne das Sachbuch die zweitgrößte Gruppe hinter der Belletristik. Das Segment "Sachbuch" erreicht aus dem Stand circa 8,2 Prozent Marktanteil.

Nicht nur Industrie und Handel profitieren unmittelbar von der Umstellung der Warengruppen. Im Zuge der Neuausrichtung entstanden eigene Bestsellerlisten für Ratgeber. Sie erhalten dadurch eine individuelle Plattform und können sich so der Öffentlichkeit besser präsentieren.


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Medien zum Thema
Image of The Secret - Das Geheimnis (Arkana)
Autor: Rhonda Byrne
Verlag: Goldmann Verlag (2007)
Bindung: Gebundene Ausgabe, 240 pages

Studie: Lesernachwuchs für Buchverleger - Fast jeder dritte 20- bis 35-Jährige gehört zu den Bücherfreunden

Hören junge Menschen auf zu lesen? Auf der Frankfurter Buchmesse wird die sorgenvolle Frage alle Jahre wieder unter Autoren und Verlegern mit Blick auf die Konkurrenz durch neue Medien diskutiert. Doch diese Sorge ist unbegründet, so die aktuelle repräsentative Studie stern MarkenProfile: 31 Prozent der 20- bis 35-Jährigen (4,2 Millionen) lesen in ihrer Freizeit häufig oder sogar sehr häufig Bücher. Unter den 36- bis 60-Jährigen - also unter den Älteren, die nicht in vergleichbarer Weise "digital" sozialisiert wurden -, fällt der Anteil der Bücherfreunde mit 30 Prozent in etwa genauso hoch aus.

Mit einem Anteil von 60 Prozent sind Frauen unter den 20- bis 35-jährigen Bücherlesern in der Mehrheit. 39 Prozent haben das Abitur, weitere 15 Prozent ein abgeschlossenes Studium. Die jungen Vielleser üben jedoch nicht Abstinenz gegenüber dem Internet, sondern nutzen es im Vergleich zu ihren Altersgenossen sogar überdurchschnittlich: 48 Prozent verbringen mehr als zehn Stunden wöchentlich im World Wide Web, während der entsprechende Anteil in der Altersgruppe nur 36 Prozent beträgt. Stark unterdurchschnittlich sind hingegen die Verwendung von Spielkonsolen und die Fernsehnutzung.

Über drei Viertel der Befragten bewerten die Medien insgesamt kritisch. So stimmen 76 Prozent der Aussage zu "In der heutigen Medienlandschaft gibt es vieles, was mir zu oberflächlich ist". Weitere 61 Prozent nehmen Qualitätsverluste der Medien im Zeitverlauf wahr. Ungeachtet der hohen Affinität zum Internet scheint die Bindung an die Gutenberg-Medien ungebrochen zu sein. "An Büchern, Zeitungen oder Zeitschriften schätze ich, dass ich sie auch anfassen und in die Hand nehmen kann", sagen immerhin 83 Prozent. Unter den Zeitschriften erzielen der stern (15 Prozent) und der Spiegel (17 Prozent) die höchsten Reichweiten.


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Greenpeace-Report: Deutsche Zeitungsverlage drucken auf Papier aus Urwaldzerstörung - Kahlschlag verschärft Klimawa

Ein heute von Greenpeace veröffentlichter Report belegt, dass auch deutsche Zeitungen und Zeitschriften auf Papier aus kanadischer Urwaldzerstörung gedruckt werden. In Deutschland beziehen die WAZ-Mediengruppe, der Axel Springer Verlag, der DuMont Verlag und die Holtzbrinck Verlagsgruppe Papier von Firmen, die in Kanada Urwald kahl schlagen.

Deutschland importierte im Jahr 2005 über 600.000 Tonnen Papier und Zellstoff aus Kanada. Der Kahlschlag verschärft auch den Klimawandel. Nach dem letzten Bericht des Weltklimarates IPCC gehen bis zu 25 Prozent der Treibhausgas-Emissionen auf die weltweite Zerstörung der Wälder zurück.


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Digitale Bibliothek

Die Digitale Bibliothek ist ein umfangreiches und langfristig angelegtes Digitalisierungsprojekt des Berliner Verlags Directmedia Publishing, das seit 1997 auf CD-ROM und DVD-ROM publiziert wird. Die Digitale Bibliothek umfasst mittlerweile weit über hundert "Bände", die meist auf einem einzigen Speichermedium das Gesamtwerk eines Autors oder ein mehrbändiges Werk wie das Killy Literaturlexikon oder das Lexikon Musik in Geschichte und Gegenwart umfassen. Der thematische Schwerpunkt der Digialen Bibliothek liegt im Bereich von geistes-, literatur- und kulturwissenschaflichen Produkten. Weiterlesen »

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