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Universität Koblenz-Landau

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Bild:Uni Koblenz Campus1.jpg
Blick auf den Campus Koblenz

Die 1990 gegründete Universität Koblenz-Landau ist eine der jüngsten Universitäten in Deutschland. Die Universität hat insgesamt 11.829 Studierende (Stand WS 2006/07), davon 5.769 in Koblenz (Stadtteil Metternich) und 6.060 in Landau in der Pfalz.:[1]

Bundesweit einmalig ist die Struktur mit zwei ca. 150 km voneinander entfernten Abteilungen und einem gemeinsamen Präsidialamt in Mainz. Die Trennung der beiden Abteilungen und die Gründung zweier selbstständiger Universitäten wurden 2004 in Politik und Presse diskutiert.

Momentan (Stand WS 2006/07) besteht die kollegiale Hochschulleitung aus:

  • Präsident: Prof. Dr. Roman Heiligenthal,
  • Vizepräsident für Forschung: Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert,
  • Vizepräsident für Lehre und Studium: Prof. Dr. Eckard Friedrich,
  • Kanzlerin: Simone Mertel-Scherer


Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Struktur

Die Universität Koblenz-Landau ist aus den verbleibenden Abteilungen der 1969 gegründeten Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH) hervorgegangen, die Abteilungen Mainz und Worms waren bereits vorher aufgelöst worden. Die beiden Abteilungen haben je vier Fachbereiche, die in Koblenz beginnend für beide Abteilungen durchgehend gezählt werden:

Koblenz: Fachbereich 1: Bildungswissenschaften, Fachbereich 2: Philologie / Kulturwissenschaften, Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften, Fachbereich 4: Informatik

Landau: Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften, Fachbereich 6: Kultur- und Sozialwissenschaften, Fachbereich 7: Natur- und Umweltwissenschaften, Fachbereich 8: Psychologie

Die FB 1-3 und 4-7 sind dabei jeweils ähnlich aufgebaut, setzen aber natürlich eigene Schwerpunkte in Forschung und Lehre. Trotzdem ähnelt die Struktur der Universität immer noch in vielen Punkten der einer Pädagogischen Hochschule, was sich auch in der Personalstruktur der FB und Institute niederschlägt. Jedoch hat in dieser Beziehung in den letzten Jahren ein deutlich bemerkbarer Strukturwandel eingesetzt. Zur Zeit studieren ca. 62 % der Studierenden der Universität Lehramtsstudiengänge. Wegen der günstigen Einstellungsprognosen in diesem Bereich hat die Zahl der Studierenden in den letzten Semester stark zugenommen (Bsp. Landau SS 2001: ca. 4100 Studierende, SS 2006: ca. 5200 Studierende).

Nach dem Umzug der Universität vom Koblenzer Stadtteil Oberwerth in den Stadtteil Metternich im Jahr 2002 besitzt sie in Koblenz einen der neuesten Campi in Deutschland. In Landau konnten 2004 neue Gebäude zusätzlich zum alten Campus in Betrieb genommen werden.

Schwerpunkte der Universität in Forschung und Lehre

Studiengänge

Bachelor- und Masterstudiengänge (Koblenz)

Anglistik und Medienmanagement, Computervisualistik, Ecological Impact Assessment, Informatik, Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik

Lehramtsstudiengänge (Koblenz und Landau)

Grund-und Hauptschulen, Förderschulen, Realschulen

Diplomstudiengänge

Erziehungswissenschaft (Koblenz und Landau), Informatik (Koblenz, auslaufend), Psychologie (Landau), Sozialwissenschaften (Landau), Umweltwissenschaften (Landau)

Magisterstudiengänge (Koblenz und Landau)

Philosophie, Geschichte, Germanistik

Ausbildungsgang (Koblenz)

für Musikschullehrer und selbstständige Musiklehrer

Zusatzstudiengänge

Deutsch als Fremdsprache - Ausländerpädagogik (Landau), Kommunikationspsychologie / Medienpädagogik (Landau), Sprecherziehung (Landau), Euregio-Lehrerin bzw. Euregio-Lehrer / Maître bilingue (Landau)

Liste der Studienfächer und Kombinationsmöglichkeiten:[2]

Koblenzer Literaturpreis

Im Jahr 2000 stiftete das Institut für Germanistik der Universität Koblenz gemeinsam mit dem Freundeskreis der Universität und dem Theater der Stadt Koblenz den Koblenzer Literaturpreis.

Publikationen

(diese Liste sollte fortgesetzt werden)

Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft [3]

Weblinks


Koordinaten: 49° 12' 16'' N, 8° 06' 31'' O (Campus Landau)

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Universit%C3%A4t_Koblenz-Landau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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