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Schwerindustrie
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Schwerindustrie ist ein Sammelbegriff für Bergbau, Eisen- und Stahlindustrie sowie die Schwerchemie. Im weiteren Sinne werden damit auch andere Grundstoffindustrien bezeichnet.
Der Aufstieg der Schwerindustrie begann mit der industriellen Revolution. Insbesondere der hohe Stahl- und Kohlebedarf der Eisenbahn sowie des Schiffbaus und, im beginnenden 20. Jahrhundert, der Rüstungsindustrie führte zur Blüte der Schwerindustrie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagerte sich der volkswirtschaftliche Schwerpunkt in den Industriestaaten in den Bereich der Konsumgüterindustrie und den Dienstleistungssektor. Dies führte in den Zentren der Schwerindustrie, wie z. B. dem Ruhrgebiet, zu erheblichen sozialen Problemen durch die hohe Arbeitslosigkeit wegen der Schließung zahlreicher Betriebe.
Durch hohen Bedarf an Energie (z. B. in der Stahlindustrie) und der Zerstörung von großflächigen Landschaften (z. B. durch den Braunkohletagebau) verursacht die Schwerindustrie enorme Umweltschäden.
Siehe auch: Leichtindustrie
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