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Magnetische Flussdichte
Aus Kefk.
| Physikalische Größe | |||
|---|---|---|---|
| Name | Magnetische Flussdichte | ||
| Formelzeichen der Größe | B | ||
| Größen- und Einheitensystem | Einheit | Dimension | |
| SI | Tesla (T)
| ||
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Die magnetische Flussdichte, auch als magnetische Induktion oder unpräzise auch als Magnetfeld bezeichnet, ist eine physikalische Größe. Sie hat das Formelzeichen B und steht für die „Stärke“ des magnetischen Flusses welcher durch ein bestimmtes Flächenelement hindurch tritt.
Es ist außerdem zu beachten, dass
eine gerichtete Größe ist, also ein Vektor.
Definition
Die magnetische Flussdichte wird in der Elektrodynamik definiert als der Quotient aus der Kraft F, die ein vom Strom I durchflossener Leiter der Länge l in einem Magnetfeld erfährt, und dem Produkt dieser Stromstärke I und Leiterlänge l. Dabei fließt der Strom senkrecht zu den magnetischen Feldlinien:
wobei
die magnetische Feldstärke,
- μ die Permeabilität ist..
ist normalerweise ein Vektor, der sich nach den magnetischen Feldlinien des Magneten richtet.
Die Einheit der magnetischen Flussdichte ist im SI das Tesla mit dem Einheitenzeichen T:
Eine der veralteten Einheiten für die magnetische Flussdichte ist Gauß mit dem Einheitenzeichen G. Gauß wird in der Technik noch immer häufig verwendet, wobei 1 T = 10000 G sind.
Im Zentrum von Spulen, die von Strom mit der Stromstärke I durchflossen werden, die Windungszahl N, die Länge l und die Permeabilität μ haben, herrscht folgende magnetische Flussdichte:
Die Beziehung zum magnetischen Fluss ist folgende:
Die Erkenntnis, dass die Flusslinien des magnetischen Flusses in sich geschlossen sind, lässt sich damit auch in der Form:
schreiben.
Die magnetische Flussdichte eines Magneten kann mithilfe von Hallsensoren ermittelt werden.
Literatur
- Küpfmüller, K., Kohn, G., Theoretische Elektrotechnik und Elektronik, Eine Einführung, Springer, 16., vollst. neu bearb. u. aktualisierte Aufl., 2005, ISBN 3-540-20792-9
