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Kawasaki (Kanagawa)

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川崎市
Kawasaki-shi
Bild:Shintsurumi 04p5558sv.jpg
Position in Japan
[[Bild:Japan equirectangular projection.png
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|307px|Kawasaki (Kanagawa) auf der Karte von Japan
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|5x5px|Kawasaki (Kanagawa)]]
Region: Kantō
Präfektur: Kanagawa
Koordinaten: Koordinaten: 35° 31′ N, 139° 42′ O 35° 31′ N, 139° 42′ O
Basisdaten
Fläche: 144,35 km²
Einwohner: 1.350.014
(28. Feb. 2007)

Bevölkerungsdichte: 9.352 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 14130-5
Symbole
Baum: Kamelie
Blume: Azalee
Rathaus
Adresse: Kawasaki City Hall
1 Miyamoto-chō
Kawasaki-ku, Kawasaki-shi
210-8577

Webadresse:
Lage Kawasakis in der Präfektur Kanagawa
Bild:Kawasaki Kanagawa Map.PNG
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Kawasaki (jap. 川崎市, -shi) ist eine Stadt auf der japanischen Hauptinsel Honshū im Nordosten der Präfektur Kanagawa. Kawasaki ist seit 1. Juli 1924 shi und liegt im Ballungsraum Tokio.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Kawasaki befindet sich am rechten Ufer des hier in die Bucht von Tokio mündenden Flusses Tama zwischen Tokio im Nordosten und Yokohama im Südwesten. Die Stadt verbindet die beiden Großtädte miteinander und bildet so eines der größten und dichtest bewohnten städtischen Gebiete der Welt. Das östliche Gebiet entlang der Küste der Bucht von Tokio ist eine dicht besiedelte Industriezone, Teil des Keihin-Industriegebietes. Im Kontrast dazu bestehen die westlichen Stadtteile größtenteils aus Wohngebieten für Pendler im Großraum Tokio/Yokohama.


Geschichte

Archäologische Zeugnisse aus der japanischen Altsteinzeit und der Jōmon-Zeit finden sich nur im nordwestlich gelegenen Hügelland des heutigen Stadtgebiets. Der Verlauf des Tama und der Küste der Bucht von Tokio haben sich auch in historischer Zeit noch verändert, sodass große Teile des Stadtgebiets geologisch jungen Ursprungs sind.

Bild:Kawasaki-daishi-2.jpg
Der Heiken-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kawasaki, bekannter unter dem Namen Kawasaki-daishi (川崎大師)

Mit der Einführung des Ritsuryō-Rechtsystems kam das Gebiet im 7. Jahrhundert an die Provinz Musashi. Vermutlich lag in der Nara-Zeit das Zentrum des Kreises Tachibana im Bereich des heutigen Stadtbezirks Takatsu. Seit der Heian-Zeit dehnte sich hier der Herrschaftsbereich des Inage-Clans aus. Um den 1128 gegründeten buddhistischen Tempel Heiken-ji (bekannter unter dem Namen Kawasaki-Daishi) entstand bald ein monzen-machi, ein umtriebiges Stadtviertel zur Versorgung der Pilger. Zwischen der Kamakura-Zeit und der Sengoku-Zeit herrschten kleinere Feudalherren über das Gebiet, bis es schließlich unter die Kontrolle der Späteren Hōjō gelangte.

Bild:Nikaryo Shukugawara 06a6995v.jpg
Nikaryōyōsui in Shukugawara (Bezirk Tama) zur Kirschblütenzeit

1611 ließ Izumi Jidayū das Nikaryōyōsui bauen, ein Kanalsystem am rechten Ufer des Tama zur Bewässerung der Felder, das sich teilweise bis heute durch die inzwischen dicht bebaute Stadt zieht. An den durch das Edo-Bakufu errichteten Fernstraßen Tōkaidō und Nakaharakaidō entstanden auf dem Gebiet des späteren Kawasaki Stationen, wodurch seine Bedeutung wuchs. Die Station Kawasaki (Kawasaki-juku, in der Nähe des heutigen Bahnhofs Kawasaki) an der Tōkaidō wurde erst 1623 als letzte der 53 Tōkaidō-Stationen offiziell anerkannt. Das Bakufu ließ die Brücken über den Tama verfallen und es entstanden an mehreren Stellen im heutigen Kawasaki Fährverbindungen ins Nahe gelegene Edo, die den Grundstein der Entwicklung der Stadt bildeten. In der Meiji- und Taishō-Zeit begann die bis heute anhaltende rasante Verstädterung des Gebiets. 1872 wurde der Bahnhof Kawasaki an der ersten Eisenbahnlinie Japans eingerichtet. 1889 entstand nach dem im Jahr zuvor eingeführten japanischen Gemeindesystem die Stadt (machi) Kawasaki im Kreis (gun) Tachibana. 1912 wurde die Grenze zwischen der Präfektur Kanagawa und Tokio im Tama festgelegt. Am 1. Juli 1924 entstand durch Zusammenschluss mit zwei Dörfern die kreisfreie Stadt (shi) Kawasaki mit 48.394 Einwohnern. Am 15. April 1945 wurden große Teile des Gebiets um den Bahnhof und das Industriegebiet am Hafen durch Luftangriffe zerstört. Seit den 1950er Jahren entstanden im nordöstlichen Teil der Stadt Wohngebiete für Pendler, die durch neue Bahnlinien direkt mit den Zentren Tokios verbunden wurden. Am 1. April 1972 wurde Kawasaki zur durch Regierungserlass bestimmten Stadt mit 5 Stadtbezirken. 1974 überschritt die Einwohnerzahl die Millionengrenze. 1982 entstanden die neuen Bezirke Miyamae und Asao durch Abspaltung von den Bezirken Takatsu und Tama. In jüngster Zeit werden im Zuge der Deindustrialisierung verstärkt Industrieflächen in Wohngebiete (meist Mehrfamilienwohnhäuser) umgewandelt, sodass mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerungsdichte zu rechnen ist.

Sehenswürdigkeiten

Bild:Kawasaki Nihon Minkaen-3.jpg
Freilichtmuseum Nihon Minkaen (Bezirk Tama)
  • Kawasaki-Daishi (Heiken-ji). Ein buddhistischer Tempel im Bezirk Kawasaki. Im monzen-machi handwerkliche Herstellung von Bonbons als Souvenir.
  • Freilichtmuseum Nihon Minkaen im Bezirk Tama mit Bauernhäusern aus verschiedenen Regionen Japans.

Industrie

Die Industrie der Stadt besteht größtenteils aus Erdölraffinerien, Lebensmittelindustrie, Elektronik und Fahrzeugbau. Die Häfen von Kawasaki, Tokio und Yokohama bilden eine Einheit.

(Die Motorradfirma Kawasaki, Bestandteil von Kawasaki Heavy Industries, hat ihren Sitz nicht in Kawasaki, sondern ist nach ihrem Gründer benannt.)

Stadtteile

Bild:川崎市行政区画図.svg
Die Bezirke Kawasakis von Nordwesten nach Südosten: Asao, Tama, Miyamae, Takatsu, Nakahara, Saiwai, Kawasaki

Kawasaki besteht aus 7 Stadtbezirken (ku):

Verkehr

Straße

Zug

Bahnhof Kawasaki

Weitere Bahnlinien

Angrenzende Städte und Gemeinden

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften

Hafenpartnerschaft

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Kawasaki – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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