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Jenny Adler

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Jenny Adler (* 24. April 1983 in Suhl) ist eine deutsche Biathletin.

Adler begann als sechsjährige mit Leichtathletik und Skilanglauf. Mit elf Jahren wechselte sie zum Biathlon, mit zwölf an das Sportgymnasium Oberhof. Sie startet für den WSV Oberhof 05. Sie ist gelernte Zollwachtmeisterin und studiert derzeit an einer Fernuni. Ihre Trainer sind oder waren unter anderem Alfred Wollschläger, Herbert Wiegand, Manfred Geyer und Harald Böse.

Jenny Adler war vor allem als Junioren außergewöhnlich erfolgreich. Bis heute konnte sie diese Erfolge nur selten bei den Senioren bestätigen. Dennoch gehört sie weiterhin zu den großen Nachwuchshoffnungen des Sports. Ihre ersten Juniorenweltmeisterschaften waren 2001 in Chanty-Mansijsk. Hier gewann sie Gold in der Verfolgung, Silber im Sprint und Bronze mit der Staffel, zu der auch Romy Beer gehörte. Im folgenden Jahr in Ridnaun gewann sie erneut Silber im Sprint, Gold in der Verfolgung und dieses Mal auch mit der Staffel (unter anderem mit Ute Niziak). 2003 waren ihre einzigen Juniorentitelkämpfe ohne Goldmedaille. In Koscielisko gewann sie dennoch Silber mit der Mannschaft. Im Sprint als Fünfte und als Vierte in der Verfolgung erreichte sie trotzdem gute Platzierungen. Ihre letzten Weltmeisterschaften waren 2005 in Haute Maurienne. Im Sprint wurde sie Sechste, gewann aber alle anderen Rennen: Einzel, Verfolgung und die Staffel, der auch Magdalena Neuner angehörte. Weitere Erfolge im Juniorenbereich waren der Gewinn des Junioren-Gesamt-Europacups 2000/01. 2001/01 und 2003/04. Deutsche Juniorenmeisterin wurde sie 2001 (Sprint), 2002 (Sprint und Verfolgung) und 2004 (Einzel). Hinzu kommt der Gewinn der Titel im Einzel und mit der Staffel bei den Junioreneuropameisterschaften 2002.

2001 wurde Adler erstmals in einem Europacupsprint in Ridnaun eingesetzt und wurde Dritte. Ihre ersten Rennen gewann sie 2003. Bis heute gewann sie zehn Europacuprennen, davon ein Staffelrennen. 2005 kam Alder in Ruhpolding erstmals zu Einsätzen im Biathlon-Weltcup. 36. wurde sie im Sprint, 22. in der Verfolgung. Es sollte ihr bestes Weltcupergebnis bleiben, bis sie bei der letzten Weltcupstation der Saison 2006/07 in Khanty-Mansiysk als eine der zehn bestplatzierten Starterinnen aus dem Europacup antreten durfte und 14. im Sprint wurde. Bislang wurde sie immer wieder im Weltcup eingesetzt, doch konnte sie sich bislang jedoch nicht dauerhaft etablieren, da die nationale Konkurrenz sehr groß ist. Meist tritt sie im Europacup an. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass sie bislang nie an Weltmeisterschaften aber an Europameisterschaften teilnahm. 2002 in Kontiolahti gewann Adler Gold mit der Staffel, zu der auch Barbara Ertl gehörte und im Einzel. 2005 in Nowosibirsk verpasste sie mit der Staffel als Viertplatzierte eine Medaille. 2006 in Langdorf erreichte sie mit der Staffel (mit Magdalena Neuner, Katja Beer und Sabrina Buchholz) den dritten Rang. Im folgenden Jahr kam in Bansko eine weitere Staffel-Silbermedaille hinzu.

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