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Bundesverband der Deutschen Industrie

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) ist ein Verein mit Sitz in Berlin (früher Köln).

Als Spitzenorganisation im Bereich der Industrieunternehmen und industrienahen Dienstleister in Deutschland stellt er einen Verband von Verbänden dar, in dem die Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften der Industrie organisiert sind. Er vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der deutschen Industrie im In- und Ausland und spricht aktuell für rund 100.000 Unternehmen mit 8 Millionen Beschäftigten.

Inhaltsverzeichnis

Präsidenten

An der Spitze des Vereins steht der Vorstand mit einem Präsidenten. Dieses Amt hatten seit 1949 folgende Personen inne:

Das Amt des Hauptgeschäftsführers bekleidet seit 1990 Ludolf-Georg von Wartenberg.

Ab 2007 sollte es von Norbert Röttgen (vorher Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) übernommen werden. Dieser lehnte das Amt allerdings ab, da er ansonsten sein Bundestagsmandat niederlegen sollte.

Mitgliedsverbände

Fachabteilungen des BDI

  • Allgemeine Wirtschaftspolitik [1]
  • Außenwirtschaftspolitik [2]
  • Energiepolitik / Telekommunikationspolitik [3]
  • Europapolitik [4]
  • Internationale Märkte [5]
  • Mittelstandspolitik
  • Öffentliches Auftragswesen / Verteidigungswirtschaft [6]
  • Ost-Ausschuss
  • Recht, Wettbewerbspolitik und Versicherung
  • Steuer- und Haushaltspolitik
  • Technologie und Innovationspolitik
  • Umweltpolitik
  • Verkehrspolitik [7]

Vorläuferorganisationen

1876 entstand der Centralverband deutscher Industrieller.

Der 1819 von Friedrich List mitbegründete "Allgemeiner Deutscher Handels- und Gewerbeverein" verfolgte die Abschaffung der innerdeutschen Zollgrenzen und die Einführung einheitlicher Maße und Gewichte. Das Ziel wurde schließlich über die staatlichen Zollvereine ab 1828 schrittweise erreicht.

Siehe auch

Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, NMI

Weblinks

Wikipedia
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