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Bräunungscreme
Aus Kefk.
Eine Bräunungscreme (auch Selbstbräuner) ist eine Creme, die auf die Haut aufgetragen wird, um eine Bräunung ohne schädliches UV-Licht zu erreichen.
Bräunungscremes enthalten den Wirkstoff Dihydroxyaceton (DHA). Es handelt sich dabei um einen im Körper vorkommenden dreiwertigen Zucker, den man auch in grünen Nussschalen findet. DHA reagiert biochemisch mit Proteinen und Aminosäuren der Hornhaut, die sich dabei braun verfärbt. Je dicker die Hornschicht (Ellenbogen, Hände), desto intensiver die Färbung. Da sich die Haut ständig erneuert, hält die Bräunung maximal fünf Tage an.
Anders als Sonnencreme schützt Selbstbräuner nicht vor schädlicher UV-Strahlung.
Der Augenkontakt mit dem Wirkstoff DHA ist schädlich. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf den Wirkstoff.
Bei häufiger Anwendung können durch Selbstbräuner an der Kleidung schwer auswaschbare gelb-braune Verschmutzungen entstehen, besonders an Körperstellen, die mehr Schweiß absondern (z. B. Achselhöhlen) oder an denen die Kleidung stark reibt (z. B. Kragen, Schritt).
Eine gleichmäßige, natürlich wirkende Bräunung ist schwer zu erreichen. Der Bräunungsgrad an verschiedenen Hautpartien kann so voneinander abweichen, dass ein fleckiges Erscheinungsbild entsteht.
Siehe auch
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