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Adrian Piper

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Adrian Piper (* 20. September 1948 in New York City) ist eine US-amerikanische Konzeptkünstlerin und Philosophin.

Nach einem Studium 1966 bis 1969 in Malerei und Bildhauerei war Piper zunächst als Malerin in New York tätig. Bereits 1967 hatte sie sich der Konzeptkunst zugewandt, stand in Kontakt mit Sol LeWitt und arbeitete mit Vito Acconci zusammen. Schon im Alter von 20 Jahren feierte sie künstlerische Erfolge und war auf Ausstellungen unterschiedlicher Institutionen vertreten. 1968 begann sie sich mit Philosophie insbesondere mit KantsKritik der reinen Vernunft“ zu befassen und absolvierte von 1970 bis 1974 ein Studium in Philosophie am City College in New York. Ab 1971 beschäftigte sie sich verstärkt mit Interventionen im öffentlichen Raum. Mit ihren künstlerischen Arbeiten hat sie neue Themen in die Konzeptkunst eingeführt wie Rassismus, Xenophobie sowie Selbst- und Genderkonstruktionen und den Minimalismus erstmals mit explizit politischen Inhalten verbunden.

Von 1977 bis 1978 studierte sie bei Dieter Henrich an der Universität Heidelberg Philosophie mit dem Schwerpunkt auf Kant. 1981 absolvierte sie ihren Ph.D an der Harvard University unter John Rawls. Seitdem ist sie als Künstlerin sowie als Professorin für Philosophie (Georgetown, Stanford, Michigan, UCSD) tätig. 1985 erschien ihr einflussreicher Artikel „Two Conceptions of the Self“ und 1997 „Kant on the Objectivity of the Moral Law“. 2000 hat sie die Bandbreite der Konzeptkunst um die Symbolik und philosophische Konzepte des Hinduismus erweitert. Ihre sechste retrospektive Ausstellung „Adrian Piper seit 1965“ der Generali Foundation wurde 2002 eröffnet und war bis 2004 mit verschiedenen Stationen in Europa auf Reisen.

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