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Adrenocortikotropin
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Adrenocortikotropin (ACTH)
ACTH ist ein Peptidhormon.
Bestehend aus einer bestimmten Anzahl von Eiweißkörpern (Aminosäuren) wird es in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildet.
Die Bildung erfolgt in den basophilen Zellen des Hypophysenvorderlappens unter Einfluss des Corticotropin-Releasing-Hormons (CRH). Von den aus 39 Aminosäuren bestehenden Aminosäuren stellen nur die ersten 24 eine physiologische Wichtigkeit dar.
ACTH steuert die übergeordneten Hormonfunktionen, die vor allem in der Nebennierenrinde wirken. Es regt die Nebennierenrinde zur Synthese von Glukokortikoiden an, und nimmt indirekt Einfluss auf die Produktion von Insulin.
Weiters unterliegt die ACTH-Ausschüttung einem zirkadianen Rhythmus; die Konzentration ist morgens deutlich höher als Abends.
Die Hauptwirkungen von ACTH sind die Regulation des Wasser- und Elektrolytstoffwechsels, die Steuerung des Wachstums sowie verschiedene Stoffwechselleistungen.
Bei Störungen des Elektrolythaushaltes, die sich durch starkem Durchfall oder Erbrechen bemerkbar machen, erfolgt eine Messung des ACTH-Wertes. Eine solche Messung wird im Rahmen einer Blutprobe bestimmt. Der Normalwert eines Erwachsenen liegt bei ca. 1,1 - 13,3 pmol/l (Hormonspiegel unterliegt tageszeitlichen Schwankungen wobei die angegebenen Werte sich auf eine Messung um 8.00 uhr Früh beziehen).
Erhöhte ACTH-Werte ergeben sich unter anderem bei Kälte, Stress, Nebennierenrindeninsuffizienz, Morbus Cushing paraneoplastischen Syndrom, reduzierte Spiegel beim Sheehan-Syndrom oder bei Tumoren der Hypophyse. Ein Mangel an ACTH bewirkt eine Atrophie der Nebennierenrinde.
Quellen:
Netdoktor.at (Dr. med. Markus Imhof)
flexicon.doccheck.com
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