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Aconitase
Aus Kefk.
| Aconitathydratase | |
|---|---|
| Bild:Aconitase.png Abb.1: Tertiärstruktur der Aconitase des Rinds, Bos taurus, mit gebundenem α-Methylisocitrat (magentafarben).[1] | |
| Synonyme |
cis-Aconitase; Aconitase |
| EC-Nummer | 4.2.1.3 |
| CAS-Nummer | 9024-25-3 |
| Kategorie | Hydrolyase |
| Substrate | Citrat; cis-Aconitat; Isocitrat |
| Produkte | Citrat; cis-Aconitat; Isocitrat |
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Die Aconitase ist ein Enzym des Citratzyklus. Es katalysiert die reversible Umlagerung des Citrats über das intermediär enzymgebundene cis-Aconitat zum Isocitrat . Unter Standardbedingungen liegen 91 % Citrat, 3 % cis-Aconitat und 6 % Isocitrat vor.
Abb. 1 zeigt die röntgenkristallographisch ermittelte Tertiärstruktur der Aconitase mit gebundenem α-Methylisocitrat. Im aktiven Zentrum befindet sich ein Fe4S4-Cluster, der zusammen mit Seitenketten polarer Aminosäuren, hauptsächlich Arginin-Reste, das Substrat bindet. Für die katalytische Aktivität zeichnet die spezifische Konformation des Enzyms mit dem Fe4S4-Cluster und den Aminosäureresten Serin-642, Arginin-580, Histidin-101 und Asparaginsäure-100 verantwortlich, welche die Reaktion stereospezifisch vom achiralen Citrat ausschließlich zum (1R,2S)-Isocitrat ablaufen lässt.
Literatur
- ↑ H. Lauble, C. D. Stout: Steric and conformational features of the aconitase mechanism. In: Proteins 22, S. 1-11 , 1995
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