Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Fahrzeugsäule
Aus Kefk.
Tragende Fahrzeugsäulen, die Dachbereich (Dach und innere Seitenteile) mit dem Karosserieunterbau (Schweller, Boden vorn/hinten) verbinden, werden mit von vorn nach hinten fortlaufenden Buchstaben bezeichnet.
- Die A-Säule bezeichnet im Kraftfahrzeugbau die Verbindung zwischen Fahrzeugdach und Motorhaube.
- Die B-Säule ist die Verbindung zwischen Fahrzeugboden und Fahrzeugdach in der Mitte der Fahrgastzelle. Manche Coupés und Cabriolets besitzen keine B-Säule.
- Die C-Säule ist die Verbindung zwischen Fahrzeugdach und Kotflügeln oder Kofferraumdeckel am Fahrzeugheck.
- Die D-Säule ist bei Kombinationskraftwagen und Vans die vierte Säule.
Den Säulen kommt im Falle eines Unfalls mit Überschlagen des Wagens die lebenserhaltende Aufgabe zu, die Fahrgastzelle gegen vertikale Verformung zu stabilisieren. Sehr viel wichtiger ist Aufnahme von Kräften beim Seitencrash, damit die Fahrzeuginsassen unversehrt bleiben. Bei Rennsport- und Geländewagen sowie Coupés und Cabriolets, die oft nur zwei bzw. eine Säule haben, werden sie dabei teilweise durch besonders stabile Überrollbügel unterstützt, die teilweise auch erst bei Bedarf automatisch hochschnellen.
In der A-, B- und C-Säule können bei aktuellen PKW Kopfairbags integriert sein, die Kopf- und Schulter-Bereich im Fall eines Seitenaufpralls oder eines Überschlagens des Fahrzeuges schützen sollen. Diese Airbags öffnen sich innerhalb von Millisekunden vollständig, das ist ein Viertel eines Lidschlages.
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Fahrzeugs%C3%A4ule, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
