Am 1. Juli 1835 gründete der Drucker Carl Bertelsmann im westfälischen Gütersloh den christlich-protestantischen C. Bertelsmann Verlag, um die hauseigene Buchdruckerei besser auszulasten.
Der erste Bestseller enthielt christliche Lieder und unterstützte - wie das gesamte Verlagsprogramm - die religiöse Erweckungsbewegung. Auch unter den Nachfolgern des Gründers blieb der Verlag seiner religiösen Ausrichtung treu, wuchs aber bereits deutlich.
Heinrich Mohn, dessen Vater in die Familie Bertelsmann eingeheiratet hatte, war dann derjenige, der das Verlagsprogramm zum Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts auf die Belletristik ausweitete. Der Bereich expandierte schon bald gewaltig. In der Zeit des Nationalsozialismus begann Bertelsmann, Kriegserlebnisbücher zu veröffentlichen. Das Unternehmen wurde zum wichtigsten Bücherlieferanten der Wehrmacht.
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