Fast Food

Pommes- und Chips-Hersteller lehnen Gen-Kartoffel ab

Greenpeace-Umfrage: Burger King, LSG Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen genmanipulierte Kartoffeln ab

Die größten Chips- und Pommeshersteller sowie Fastfood-Ketten lehnen mehrheitlich gentechnisch veränderte Kartoffeln ab. Dies hat Greenpeace in einer Befragung von zehn Firmen erfahren.

Der BASF-Konzern hat im März angekündigt, noch dieses Jahr den Anbau der Gen-Kartoffel "Fortuna" für die Verwendung als Lebensmittel zu beantragen. Die renommierten Chipsmarken Funny-frisch, Chio, Chipsletten und Lay's teilten Greenpeace mit, aktuell und künftig keine Chips aus Gen-Kartoffeln herzustellen oder zu verkaufen. Procter & Gamble will sich mit Pringles nicht festlegen. Auch die Pommes-Anbieter Burger King, LSG Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen die BASF-Kartoffel ab. McDonald's will aktuell keine Gen-Produkte einsetzen, legt sich aber nicht für die Zukunft fest.

"Die Hersteller von Chips und Pommes wissen, dass ihre Kunden diese zweifelhaften Produkte nicht wollen", sagt Alexander Hissting, Gentechnik-Experte von Greenpeace. "Die Aktionäre sollen BASF auffordern, nicht länger Millionen in die Entwicklung von Gen-Produkten zu stecken, die keiner haben will."

Fast Food sorgt häufig für ein schlechtes Gewissen

Burger sind am beliebtesten - aber der Döner rückt immer näher

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Fast Food liegt voll im Trend - hinterher bereuen allerdings viele Deutsche das Essen im Schnell-Restaurant. In einer großen Online-Umfrage für das neue Bookazine "Der Fast Food Survival Guide" des Männermagazins Men's Health erklärten 43 Prozent der insgesamt 1.341 Teilnehmer, sie hätten nach dem Genuss von Fast Food regelmäßig ein schlechtes Gewissen, würden es aber nicht schaffen davon loszukommen.

Die große Mehrheit der Deutschen geht der Umfrage zufolge regelmäßig in ein Fast Food-Restaurant. 47 Prozent essen ein- bis zweimal monatlich dort, weitere 45 Prozent stillen ihren Hunger sogar mindestens einmal pro Woche auf die Schnelle.

In der Hitliste der beliebtesten Fast Food-Speisen stehen für 40 Prozent Burger ganz oben. Aber die türkische Konkurrenz ist dem Fleisch-Brötchen hart auf den Fersen: 34 Prozent bestellen am liebsten Döner. Danach folgen Pizza mit 10 Prozent, Currywurst mit 8 Prozent und Pommes mit 4 Prozent. Weiterlesen »

Vertrauensmarken trotzen der Krise

Größte Verbraucherstudie Europas: Markenklassiker bleiben Favoriten der Deutschen - Verbraucher sind zunehmend kritischer, welchen Marken sie ihr Vertrauen schenken

Reader's Digest European Trusted Brands 2010, Logo

In der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise haben Markenklassiker die besseren Karten beim Werben um das Vertrauen der Verbraucher. Traditionsmarken wie Aspirin, Asbach, Nivea und Miele trotzen der Krise und halten sich an der Spitze in der Gunst der Verbraucher.

Dies ist allerdings keine Selbstverständlichkeit, so die aktuelle Studie "European Trusted Brands 2010", die das Magazin Reader's Digest jetzt vorgelegt hat. So wurde das Internet-Unternehmen Google auf der Liste der vertrauenswürdigsten Marken nach nur einem Jahr von der Marke T-Online verdrängt, die sich in ihrer Kategorie zum ersten Mal an die Spitze setzen konnte.

Das Beispiel der Internet-Unternehmen belegt, dass öffentliche Diskussionen einen großen Einfluss darauf haben, ob die Verbraucher einer Marke vertrauen. Bei Google führte die Diskussion um den Gläsernen Internetnutzer unmittelbar zum Vertrauensschwund. Weiterlesen »

Thilo Bode und Tobias Schlegl protestieren gegen Gentechnik bei McDonalds

Als wandelnde Litfasssäulen haben heute Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch, und "NDR Extra 3"-Moderator Tobias Schlegl McDonalds zum Verzicht auf Gentechnik aufgefordert. Vor einer Filiale der Fastfood-Kette an der Tauentzienstraße in Berlin trugen Bode und Schlegl die Botschaft der Foodwatch-Burgerbewegung auf großen Protestplakaten über die Berliner Einkaufsmeile Richtung Kurfürstendamm.

McDonalds soll mit der Burgerbewegung dazu bewegt werden, auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. "Bürger, die Burger von McDonald's lieben, haben keine Wahl. Sie müssen die Gentechnik unterstützen. Ich bin gegen diese Art der Zwangsernährung", sagte Schlegl.

Rund 39.000 Tonnen Rindfleisch jährlich verarbeitet McDonalds Deutschland nach eigenen Angaben zu Hamburgern. Die Burger-Kühe, von denen dieses Fleisch stammt, werden laut Foodwatch mit gentechnisch veränderten Futtermittelpflanzen gefüttert. Die Verbraucherorganisation verlangt im Rahmen der Burgerbewegung seit April 2004 von McDonalds, auf diesen Einsatz von Gentechnologie bei der Fleischproduktion zu verzichten.

Dazu müsste die Fastfood-Kette bei ihren Lieferanten den Verzicht auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen einfordern. Dies sei jedoch laut McDonald's nicht möglich, weil nicht genügend solcher gentechnikfreien Futtermittel auf dem Markt zur Verfügung stünden.


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Gentechnik Promi-Aktion: Thilo Bode und Tobias Schlegl protestieren gegen Gentechnik bei McDonald's

Tobias Schlegl unterstützt die Burgerbewegung.

Meldung: Thilo Bode und Tobias Schlegl protestieren gegen Gentechnik bei McDonalds.

Abbildung: (c) Foodwatch e.V.

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