Als wandelnde Litfasssäulen haben heute Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch, und "NDR Extra 3"-Moderator Tobias Schlegl McDonalds zum Verzicht auf Gentechnik aufgefordert. Vor einer Filiale der Fastfood-Kette an der Tauentzienstraße in Berlin trugen Bode und Schlegl die Botschaft der Foodwatch-Burgerbewegung auf großen Protestplakaten über die Berliner Einkaufsmeile Richtung Kurfürstendamm.
McDonalds soll mit der Burgerbewegung dazu bewegt werden, auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. "Bürger, die Burger von McDonald's lieben, haben keine Wahl. Sie müssen die Gentechnik unterstützen. Ich bin gegen diese Art der Zwangsernährung", sagte Schlegl.
Rund 39.000 Tonnen Rindfleisch jährlich verarbeitet McDonalds Deutschland nach eigenen Angaben zu Hamburgern. Die Burger-Kühe, von denen dieses Fleisch stammt, werden laut Foodwatch mit gentechnisch veränderten Futtermittelpflanzen gefüttert. Die Verbraucherorganisation verlangt im Rahmen der Burgerbewegung seit April 2004 von McDonalds, auf diesen Einsatz von Gentechnologie bei der Fleischproduktion zu verzichten.
Dazu müsste die Fastfood-Kette bei ihren Lieferanten den Verzicht auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen einfordern. Dies sei jedoch laut McDonald's nicht möglich, weil nicht genügend solcher gentechnikfreien Futtermittel
auf dem Markt zur Verfügung stünden.
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