Telekommunikationsmarkt

Konvergenz: Hoffnungsträger für die Telekombranche?

Eine aktuelle Studie zum europäischen Telekommunikationsmarkt des Beratungsunternehmens A.T. Kearney zeigt Handlungsbedarf für die Anbieter. Durch veränderte Rahmenbedingungen brechen bestehende Strukturen auf und zwingen die Telekomanbieter zu Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle.

"Die rosigen Zeiten für die Telekombranche sind jetzt vorbei - es wird härter. Unternehmen müssen reagieren, wollen sie nicht ab 2012 in der Verlustzone sein", urteilt Studienautor Hagen Götz Hastenteufel, von A.T. Kearney.

Der europäische Telekommunikationsmarkt befindet sich im Umbruch: aggressiver Verdrängungswettbewerb führt zu fallenden Preisen und rückläufigen Umsätzen. Die verstärkte Regulierung auf europäischer Ebene hat die Situation für viele Anbieter weiter verschärft: So wurde durch die Senkung der Roaminggebühren im Mobilfunk eine margenträchtige Einnahmequelle trockengelegt. Weiterlesen »

Smartphone- und App-Boom revolutioniert die Telekommunikations-Branche

Paradigmenwechsel durch Siegeszug mobiler Datendienste - Trend zur Konvergenz und Multi-Play wird zum Wachstumstreiber

Der europäische Telekommunikationsmarkt und seine zentralen Anbieter durchleben aktuell einen veritablen Paradigmenwechsel. Das mobile Internet entwickelt sich nach langer Durststrecke dank Smartphone-Boom und mittlerweile erschwinglicher Flatrate-Tarife doch noch zum Massenphänomen.

Ab 2014 verfügt das mobile Breitbandinternet in Europa über eine Netzabdeckung von 92 Prozent. Während 2009 weltweit gerade einmal 1,4 Milliarden Smartphone-Anwendungen - sogenannte Apps - von den dazugehörigen Download-Plattformen geladen wurden, vervielfacht sich dieser Wert binnen fünf Jahren auf 18,7 Milliarden Anwendungen.

Dieses Volumen bringt den Anbietern durch den Anteil kostenpflichtiger Downloads einen kumulierten App-Umsatz von 17 Mrd. Euro ein. Global bedeutet dies eine Wachstumsquote von 25 Prozent pro Jahr bis 2014. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie, die die internationale Strategieberatung Booz & Company im Vorfeld des Mobile World Congress 2010 vorstellte. Weiterlesen »

1-Euro-Netbooks sind oft teurer als gedacht

Netbook-Einzelkauf bietet größere Auswahl bei Geräten und Internet-Tarifen

Das Handy für einen Euro ist bereits ein alter Bekannter - doch inzwischen bewerben die Mobilfunkprovider auch Netbooks zu diesem Preis. Ohne Vertrag fallen für ein aktuelles Netbook im Einzelhandel Kosten von durchschnittlich 350 bis 450 Euro an - verglichen dazu klingen die Bündel-Angebote der Netzbetreiber sehr verlockend.

"Verbraucher sollten sich von den niedrigen Netbook-Preisen nicht zu vorschnellen Entscheidungen verführen lassen. Wie bei einem 1-Euro-Handy finanziert der Kunde das günstige Netbook über einen 24-Monatsvertrag - inklusive einer Daten-Flatrate und einer hohen monatlichen Grundgebühr", sagt Björn Brodersen vom Onlinemagazin Teltarif.de.

Zurzeit bezahlen Kunden von T-Mobile, Vodafone oder E-Plus beispielsweise rund 40 Euro pro Monat für das Paketangebot aus dem Netbook LG X120 und einer Daten-Flatrate.


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Medien zum Thema

QSC stellt Vermarktung der Q-DSL home Privatkundenprodukte ein

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Der Telekommunikationsdienstleister QSC stellt die Vermarktung seines Produktportfolios für Privatkunden unter der Marke der Q-DSL home GmbH ab sofort ein.

Für Q-DSL home Bestandskunden gibt es durch diese Ankündigung keine Änderungen. Die laufenden Verträge bleiben bestehen und behalten ihre Gültigkeit. Alle Produkte und Leistungen stehen den Bestandskunden in gewohnter QSC-Qualität zur Verfügung.

QSC macht schon heute über 90 Prozent ihres Umsatzes mit vorwiegend mittelständischen Geschäftskunden. Diese Positionierung als Mittelständler für Mittelständler möchte QSC mit der jetzigen Entscheidung konsequenter als bisher ausbauen.


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Finanzkrise bremst europäischen Markt für Telekommunikation bisher kaum

Detecon-Studie zu Auswirkungen der Finanzkrise in der Telekommunikationsbranche

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Während die Finanzkrise weltweit die Geschäftsaussichten trübt, bleibt die Telekommunikationsbranche in West- und Südeuropa weitgehend gelassen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie von Detecon.

Über ein Drittel der europaweit befragten Führungskräfte der Branche spüren derzeit noch keine Auswirkungen auf ihr Kerngeschäft. Bei den Endkunden erwarten über 60 Prozent der Befragten der Studie keine größeren Nachfrageeinbrüche und schließen für dieses Segment auch Preiskämpfe aus.

Ihre Wachstumsziele sehen insgesamt 41 Prozent der Befragten trotz der geringeren Liquidität im Markt nicht eingeschränkt. Gegenüber West- und Südeuropa deckt die Detecon-Studie für Osteuropa allerdings deutlich größere Unsicherheiten für die Geschäftserwartungen auf.


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Fallende Preise bei Internet- und Telefondiensten

Für 29 Prozent aller Internetnutzer wurden die Tarife gesenkt - Auch Telefongespräche im Festnetz sind günstiger geworden

In kaum einem anderen Land in Europa haben so viele Internetnutzer und Telefonkunden von Preissenkungen profitiert wie in Deutschland. Zu diesem Schluss kommt der Wirtschaftsverband BITKOM auf Basis einer Umfrage der EU-Kommission.

Danach gaben 29 Prozent der Internetnutzer an, dass ihr Zugangsanbieter im vergangenen Jahr die Preise gesenkt hat. Nur in Griechenland und Luxemburg haben mit rund 30 Prozent etwas mehr Internetnutzer von Preissenkungen profitiert. In Spanien, Frankreich oder Italien sind nur für rund zehn Prozent der befragten Internetnutzer die Preise gefallen.

Kombipakte mit Pauschaltarifen für Telefon und schnelles Internet haben sich bei 30 bis 40 Euro pro Monat eingependelt. Sinkende Tarife verzeichneten viele deutsche Verbraucher auch bei Telefongesprächen im Festnetz. Für 21 Prozent der Bundesbürger gab es im vergangenen Jahr Preissenkungen. Damit liegt Deutschland im Vergleich der EU-Mitglieder auf dem ersten Rang.


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Durch Wechsel des Mobilfunkanbieters sparen und trotzdem alte Nummer behalten

Exakte Angabe der Kundendaten beim neuen Anbieter wichtig

Auf Grund immer neuer Angebote auf dem Mobilfunkmarkt ist es ratsam, den eigenen Tarif regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls ein günstigeres Angebot zu wählen. Viele Verbraucher scheuen aber trotz erheblichen Einsparungsmöglichkeiten einen Anbieterwechsel, weil sie ihre bisherige Rufnummer nicht verlieren möchten. So ist die alte Nummer bei Familie und Freunden oft seit längerer Zeit bekannt und eine Änderung würde erheblichen Mitteilungsaufwand bedeuten.

"Verbraucher sollten nicht aus Angst vor dem Verlust ihrer alten Handynummer vor einem Anbieterwechsel zurückschrecken. In vielen Fällen ist es nämlich möglich, viel Geld zu sparen und die eigene Nummer mitzunehmen", sagt Ralf Trautmann vom Onlinemagazin Teltarif.de.

Eine Rufnummernmitnahme ist in der Regel kein Problem. Grundsätzlich gilt: Zunächst gibt der Kunde seinem bisherigen Anbieter Bescheid, dass er seine Nummer behalten will. Dann kann er dem neuen Anbieter bei der Anmeldung mitteilen, dass er seine alte Nummer mitbringen möchte. Je nachdem, ob jemand Vertrags- oder Prepaidkunde ist, ergeben sich bei der Vorgehensweise im Detail ein paar Unterschiede. Viele Anbieter stellen dafür auf ihrer Internetseite entsprechende Hinweise bereit.


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UMTS-Boom in Deutschland (BITKOM)

UMTS-Boom in Deutschland (BITKOM)

UMTS-Boom in Deutschland.

  • Abbildung: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)

16 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland

Insgesamt 107 Millionen Mobilfunk-Anschlüsse

UMTS-Boom in Deutschland (BITKOM)

Schnelle Internetverbindungen boomen auch im Mobilfunk. Zum Jahreswechsel gab es knapp 16 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um gut 40 Prozent auf 22,7 Millionen Anschlüsse steigen. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) anlässlich der Mobilfunkmesse Mobile World in Barcelona mit. Grundlage der Daten ist eine BITKOM-Umfrage bei den Mobilfunkbetreibern.

Der Umsatz mit mobilen Datendiensten legt in Deutschland 2009 laut EITO voraussichtlich um 8 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Das entspricht einem Viertel des Gesamtmarkts im Mobilfunk.

Der Gesamtumsatz mit Mobilfunkdiensten wächst im Jahr 2009 voraussichtlich um 0,3 Prozent auf 22,3 Milliarden Euro. Denn die Umsätze mit Handy-Gesprächen fallen wegen sinkender Tarife und Flatrates voraussichtlich um zwei Prozent auf 16,8 Milliarden Euro - obwohl immer mehr Menschen immer länger mit dem Handy telefonieren.


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Deutscher Mobilfunk- und Festnetzmarkt vor weiterer Konsolidierung

Gesättigter Markt und fallende Preise sorgen für Umsatzrückgang in den Kernmärkten

Die zunehmende Marktsättigung sowie weiter fallende Preise führen in der deutschen Telekommunikationsindustrie zu deutlichen Verschiebungen und einer weiteren Konsolidierungs- bzw. Übernahmewelle.

Nur wenige Telekommunikationsanbieter realisieren durch die Zusammenschlüsse erhebliche Kostenvorteile im Netz- und Servicebetrieb. Eine konsolidierte Kundenbasis lastet die Festnetz-, Breitband- und Mobilfunknetze besser aus. Mit derartig optimierten Strukturen gehen die großen Netzbetreiber strategisch gestärkt aus der aktuellen Situation hervor.

Für den anstehenden Ausbau der Glasfasernetze und die Infrastruktur für den neuen Mobilfunkstandard "Long Term Evolution" (LTE) muss die Telekommunikationsbranche in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen schultern. Gleichzeitig sinkt der Umsatz in den Kernmärkten der bisher von zweistelligen Zuwachsraten verwöhnten Mobilfunk- und Festnetzanbieter im Schnitt um 1,1 Prozent bis 2012.


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