Altes Heilwissen bestätigt - Ein vor 500 Jahren beschriebenes Kraut gegen Herzkrankheiten wirkt tatsächlich
Leipziger Forscher haben das Geheimnis einer alten Heilpflanze gelüftet. Das Herzgespannkraut wurde schon 1485 als Arznei gegen Herzkrankheiten erwähnt. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, haben Wissenschaftler um Professor Stefan Dhein herausgefunden, dass der Pflanzenextrakt die Durchblutung des Herzmuskels tatsächlich verbessert. Unklar ist noch, welche Wirkstoffe dafür verantwortlich sind und ob die Pflanze Einfluss auf den Verlauf von Herzerkrankungen hat.
Das Herzspannkraut, auch bekannt als Echtes Herzgespann, Löwenschwanz oder Leonurus cardiaca wurde bereits in einem der ersten gedruckten und deutschsprachigen Kräuterbücher, dem Gart der gesuntheit (1485) unter dem dem Namen Cordiaca erwähnt und bei Magendrücken und Herzbeschwerden empfohlen.
Mit Herzspannkraut wurde früher Linsen- und Erbsensuppe und sogar Bier gewürzt; die Pflanze beinhaltet Gerbstoffe, die Bitterstoffe Leocardin und Terpene, Flavonoide wie Rutin und Quercitrin, Kaffeesäureverbindungen und ätherisches Öl. In größeren Mengen ist Herzgespann giftig (vgl. 1).
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Siehe auch
- Geheimnisse des Herzgespannkrautes gelüftet (Meldung der Universität Leipzig, 03.08.2007)
Literatur
- Manfred Bocksch: Das praktische Buch der Heilpflanzen. München 1996
- Penelope Ody: Praxishandbuch Heilpflanzen. München 2001
Netmarks
- www.GesundheitPro.de
Quelle
- Pressemitteilung der "Apotheken Umschau" vom 10.11.2007 via ots.





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