Grafische SCP-Clients für GNU/Linux
Windows-Benutzer, die sich zwischen den Unix- und Windows-Welten bewegen, kennen und lieben den WinSCP-Client von Martin Prikryl, sichere Dateiübertragungen zwischen vernetzten Rechnern zu einem Vergnügen macht. Eine Portierung oder ein direktes Äquivalent für GNU/Linux-Systeme gibt es jedoch, da hier meist noch die Kommandozeilenjongleure mit ihrem GUIs-braucht-doch-niemand-Mantra den Ton angeben.
Dieser Beitrag stellt einige grafische SCP-Clients für GNU/Linux vor und vergleicht Leistungsumfang und Benutzbarkeit mit WinSCP - wie komfortabel und zuverlässig sind die grafischen Tools der gängigen Linux-Distributionen? Was darf der Umsteiger erwarten? Wit welchen Problemen muss er rechnen?
Contents
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MC
Der erste Kandidat ist natürlich der Norton-Commander-Clone MC. Über das Fish-Protokoll kann er Verbindungen zu Samba- und FTP-Servern herstellen; ausserdem unterstützt er den Datentransfer über die sichere Shell (SSH) und operiert als vollwertiger SCP-Client. Das funktioniert auf jedem Rechner, auf dem MC installiert ist - also auch Rechner ohne KDE, GNOME oder ähnliche Oberflächen eingeschlossen.
Nautilus (GNOME)
Der GNOME-Dateimanager Nautilus unterstützt SSH in ähnlicher Form wie MC:
- File -> Connect to Server ... Service type "SSH"
Konqueror (KDE)
- fish://username@your_remote_machine
gFTP
dito
secpanel
(a graphical user interface for ssh and scp)
FUSE
tbd
Alternativen
- SFTP, Secure FTP, FTP over SSL
- Rsync





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