Kultur

Museen gegen Verkauf von Kunstwerken zur Haushaltssanierung

Der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Professor Dr. Michael Eissenhauer, spricht sich klar gegen den Verkauf von Kunstwerken aus öffentlichen Museumsbeständen zur Haushaltssanierung der Institutionen aus. Das sei ein absolutes Tabu, so Michael Eissenhauer im Kulturjournal des NDR-Fernsehens:

"Ich halte jeglichen Ansatz, Kunst aus öffentlichem Eigentum zu verkaufen, aus öffentlichem Besitz um Haushaltslöcher zu stopfen, für einen völlig verkehrten Weg, völlig abwegig, völlig absurd."

Die Finanzprobleme seien auch nicht durch Misswirtschaft der Museen entstanden, sondern durch Unterfinanzierung, erklärt der Präsident des Deutschen Museumsbundes im Kulturjournal:


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Staatsminister Neumann lässt Ausstellung zensieren

Staatsminister Bernd Neumann hat eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin zensieren lassen. Wie ein Sprecher des Museums gegenüber der Zeit bestätigte, war kurz vor der Eröffnung der Ausstellung ›Fremde? Bilder von den Anderen in Deutschland und Frankreich seit 1871‹ eine große Texttafel auf Wunsch des Kulturstaatsministers ausgetauscht worden. Das Ministerium lieferte auch die neue Formulierung.

Der vom Museum ursprünglich vorgesehene Text, der der Zeit vorliegt, hatte mit den Sätzen geendet:

"Neue Gesetze über Staatsangehörigkeit und Zuwanderung schufen erst seit der Jahrtausendwende die neuen Rechtsgrundlagen. Während innerhalb Europas die Grenzen verschwinden, schottet sich die Gemeinschaft der EU zunehmend nach außen ab. Die Festung Europa soll Flüchtlingen verschlossen bleiben."


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Das Mobiltelefon als Sprachübersetzer

Englisch-spanische Sprachübersetzung mit dem iPhone

Wissenschaftler aus Karlsruhe, Pittsburgh und Silicon Valley haben gemeinsam einen Sprach-zu-Sprach Übersetzer für das iPhone entwickelt, welcher jetzt über Apple vertrieben wird. Mit dieser Anwendung kann das Mobiltelefon gesprochene Englische Sprache ins Spanische und zurück übersetzen.

Jibbigo, so der Name der Übersetzungssoftware, läuft auf dem iPhone 3GS und hat ein Vokabular von etwa 40.000 Wörtern - ein perfektes Übersetzungs- und Kommunikationsgerät vor allem für humanitäre Einsätze aber auch für Touristen. Die Benutzung ist denkbar einfach: Der Nutzer spricht ein oder zwei Sätze in sein Mobiltelefon und dieses gibt umgehend die Übersetzung per Sprache und Text aus.

"Jibbigo läuft direkt auf dem iPhone und benötigt keinen Zugang zum Internet oder einem Server", sagt Alex Waibel, Professor für Informatik am KIT und an Carnegie Mellon University, Pittsburgh, USA.


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