Cybercrime

Jeder Zweite von Kriminalitaet im Netz betroffen (BITKOM)

Jeder Zweite von Kriminalitaet im Netz betroffen (BITKOM)

Jeder Zweite von Kriminalitaet im Netz betroffen. Erfahrungen deutscher Nutzer.

  • Abbildung: BITKOM/Forsa (2009)

Internet-Kriminelle weiten Aktivitäten aus

Vermehrt Missbrauch von digitalen Nutzerprofilen - 11 Millionen Euro erwarteter Schaden beim Online-Banking

Jeder Zweite von Kriminalitaet im Netz betroffen (BITKOM)

Der BITKOM und das Bundeskriminalamt (BKA) haben in Berlin vor immer professionelleren Betrugsmethoden im Internet gewarnt. "Mehr denn je müssen sich PC-Nutzer auf dem Laufenden halten, wie sie sich vor Kriminellen schützen können", sagte Prof. Dieter Kempf, BITKOM-Präsidiumsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Vereins "Deutschland sicher im Netz".

Viren und andere Schadprogramme sind die häufigste Erfahrung mit Kriminalität im Internet. 38 Prozent der Internetnutzer ab 14 Jahren - das entspricht fast 20 Millionen Deutschen - haben erlebt, dass ihr Computer infiziert wurde. Das geht aus einer neuen Umfrage von Forsa für den BITKOM hervor.

"Schadprogramme beeinträchtigen nicht nur die Funktion von PCs, sondern werden zunehmend zur Ausspähung digitaler Identitäten eingesetzt", kommentiert BKA-Präsident Jörg Ziercke.


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Cyber-Kriminelle manipulieren Internet-Suchmaschinen

Suchbegriff der Automobilmarke ›Ford‹ lenkt auf über eine Millionen manipulierte Webseiten

Immer mehr Cyber-Kriminelle manipulieren Suchmaschinenergebnisse für die Verbreitung ihrer Schädlinge. Als besonders alarmierend gilt laut Aussage von Panda Security der jüngste Missbrauch des Konzerns Ford Motor Company. Der beliebte Suchbegriff dient aktuell über 1,2 Millionen manipulierten Webseiten als Köder für den Vertrieb falscher Antiviren-Software.

Anwender, die derzeit den Ergebnissen einer Sucheingabe zu Ford folgen, laufen große Gefahr, auf eine gefälschte Adresse zu klicken. Von dort aus werden sie direkt auf eine manipulierte Webseite weiter geleitet, wo ein Video zum Download angeboten wird. Folgen die Anwender dieser Anweisung, werden Sie parallel und unbemerkt das Programm MS AntiSpyware 2009 herunterladen, das die Panda Experten als Schadstoffprogramm "Adware/MSAntiSpyware2009" klassifizieren.


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Kommentare bei Digg.com verbreiten Adware (Panda Security)

Kommentare bei Digg.com verbreiten Adware (Panda Security)

Kommentare bei Digg.com verbreiten Adware, Screenshot.

  • Abbildung: PAV Germany GmbH Panda Security Deutschland

Digg.com-Kommentare verbreiten Adware

Panda Security warnt vor Online-Angriffen im Web 2.0

Kommentare bei Digg.com verbreiten Adware (Panda Security)

Die beliebte Social News Site Digg.com ist in die Zielscheibe der Online-Kriminellen geraten. Über gestohlene Accounts platzieren die Cyber-Piraten seit einiger Zeit Kommentare auf der Seite, mit deren Hilfe sie die Adware ›VideoPlay‹ verbreiten.

Die Kommentare enthalten Links, mit denen sich die Anwender angeblich ein Video herunterladen können. Neugier wecken möchten die Online-Kriminellen dabei mit Schlagzeilen wie „Heath Ledger naked in shower, playing with herself“, „Jessica Simpson Hotel Sex Tape“ oder „Watch Grey’s Anatomy Season 5 online here“.

Klicken die Anwender auf den Link, werden sie aufgefordert, für die Ansicht des Videos einen Codec herunterzuladen. Beim Download laden sie sich die Adware ›VideoPlay‹ auf ihren Computer. Die Adware ist der Kategorie der gefälschten Antiviren-Produkte zuzuordnen. Wie üblich ist auch VideoPlay dazu konzipiert, anhand gefälschter Scans eine Infektion auf dem jeweiligen Computer festzustellen.


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Geldtransfer-Leistungen via Internet bergen enormes Angriffspotential für Online-Kriminelle

Mehrjährige Studie belegt Infektionsrate von über 60 Prozent in den USA

Panda Security veröffentlichte die Ergebnisse einer mehrjährigen Studie in den USA mit über 300 Service-Büros für Online-Geldtransfer-Leistungen ins Ausland. Die sicherheitstechnischen Mängel der Unternehmens-Computer bergen eine große Gefahr, organisierter Internet-Kriminalität zum Opfer zu fallen. Die Ausmaße reichen vom illegalen Abfangen der Überweisungssumme bis hin zum Diebstahl vertraulicher Bank- oder Kreditkarten-Daten.

Über mehrere Jahre bewertete Panda in der US-Studie ›Multi-year assessment of business services for immigrants‹ die Transaktionen und deren Schutzmaßnahmen und überprüfte dabei rund 1.500 Computer. Das Ergebnis zeigt 30 Prozent inaktive, ältere Malware-Exemplare und eine Infektionsrate von 60 Prozent.


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Internet-Sicherheitstrends 2008/2009

1. Neue Malware-Varianten oder Bedrohungscluster: Internetangreifer konzentrieren sich anstelle von großen Massenattacken mit wenigen Bedrohungen verstärkt auf zielgenaue Angriffe, dafür aber jeweils mit verschiedenen Varianten einer Bedrohung. Diese neuen "Stämme" bestehen aus Millionen verschiedener Elemente, die mutieren können, während sie sich rapide ausbreiten. Ein Beispiel für einen solchen Stamm ist der Trojaner Trojan.Farfli, der erstmals im Juli 2007 entdeckt wurde.

2. Gefälschte und irreführende Anwendungen: Gefälschte Sicherheits- oder Utilityprogramme, auch bekannt als "Scareware", geben vor, den Rechner des Nutzers zu schützen oder zu säubern. Bei ihrer Installation produzieren diese Trojaner falsche oder irreführende Ergebnisse und "besetzen" den infizierten Rechner, bis der Nutzer für die Beseitigung der vermeintlich diagnostizierten Gefahren zahlt.

3. Webbasierte Angriffe: Vertrauenswürdige Webseiten sind im Visier einer Vielzahl krimineller Aktivitäten. Im Jahr 2008 hat Symantec festgestellt, dass das Web zum hauptsächlichen Kanal für Attacken geworden ist.


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Kriminelle lieben Social Networks

Facebook & Co bei Onlinekriminellen hoch im Kurs

Online-Kriminelle in Social Networks

Soziale Netzwerke bieten Menschen weltweit vielfältige Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende Verbindungen zu pflegen. Nicht von ungefähr sind daher eingefleischte Networker von Plattformen, wie Facebook, MySpace, XING, StudiVZ oder Linkedin begeistert.

Das Networking sich auszahlt, hat aber auch die Schattenwirtschaft für sich entdeckt. Nach Analysen des G DATA Security Labs setzen Kriminelle die Idee des Mitmachnetzes längst für ihre Zwecke ein. Die Infiltration der Communities, die Verbreitung von Spam oder Schadcode sind in Social-Netzworks mittlerweile an der Tagesordnung.

Das Missbrauchspotenzial ist für die Täter vielfältig und reicht vom gezielten Ausspähen persönlicher Daten, über die Verteilung von Spam- und Phishingmails bis hin zum Ausnutzen von Sicherheitslücken der jeweiligen Social-Networking-Plattform.


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25 Jahre Computerviren

Fast vier Millionen Deutsche wurden Opfer von Computer- und Internet-Kriminalität - Jeder fünfte Nutzer hat keinen Virenschutz installiert

Vor 25 Jahren, am 10. November 1983, erfand der US-Forscher Fred Cohen an der University of Southern California den Begriff Computervirus. Auf dieses unerfreuliche Jubiläum weist der Wirtschaftsverband BITKOM hin. Bereits ein Jahr zuvor, 1982, hatte sich die Malware Elk Cloner in freier Wildbahn gefunden.

Ein Computervirus ist ein Programm, das in einem anderen Programm - dem so genannten Wirtsprogramm - einen Code auf dem PC ablegt. Kommt das Wirtsprogramm zur Ausführung, kann der Virus aktiv werden. Er löscht oder ändert Daten, stört Arbeitsabläufe, lässt den PC abstürzen oder verbreitet sich. Viren können etwa durch E-Mails oder durch Datenträger wie Speicherkarten und USB-Sticks auf andere Rechner übertragen werden.

Mit dem Internet haben sich Anzahl und Vielfalt der Viren in den vergangenen Jahren spürbar erhöht. Heute werden PC-Benutzer auch mit anderer schädlicher Software wie Würmern, Trojanern oder Spyware konfrontiert. Im Jahr 2000 infizierte der "I love you"-Wurm innerhalb kürzester Zeit Millionen Rechner.


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Viren, Bedrohung der Privatsphäre und Malware beunruhigen Computerbesitzer

Studie zur IT-Sicherheit gibt Aufschluss über Sorgen und Ängste von PC-Usern

BitDefender veröffentlicht die Ergebnisse seines Global Security Survey 2008. Die Studie spiegelt die aktuelle Meinung von PC-Usern zur Situation der IT-Security im Vergleich zu den Vorjahren wider. Die Befragung von 550 Computernutzern erfolgte im Zeitraum von August bis September und zeigt u.a. auf, dass 68 Prozent der Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr über mehr Wissen zum Thema Computer-Sicherheit verfügen und mehr Vertrauen in ihre aktuelle Sicherheitslösung haben.

Lediglich acht Prozent gaben an, dass sie weniger über die Sicherheit ihres PCs bzw. über Gefahren aus dem Internet wissen als im Jahr davor. 24 Prozent der befragten Teilnehmer schätzten ihren Kenntnisstand als unverändert gut ein. Die Zusammenfassung zeigt, dass die Mehrheit der Befragten insgesamt besser informiert ist als in den Jahren zuvor. Dies ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass rund 46 Prozent der Teilnehmer kurzfristig planen, die Ausgaben für Computersicherheit zu erhöhen und sich von vornherein bereits entsprechend sachkundig gemacht haben.

Des Weiteren zeigt die Befragung, dass je geringer die Fachkenntnisse sind, desto größer die Sorge um die Sicherheit von Computer und Internetnutzung ist. Es wird in Frage gestellt, ob die eingesetzten Sicherheitslösungen ausreichend wirksam sind. Auf der anderen Seite verdeutlichen die Ergebnisse, dass mit verbessertem Wissensstand diese Sorgen abnehmen und das Vertrauen in die Wirksamkeit der eingesetzten Sicherheitslösungen steigt.


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