Vor 25 Jahren, am 10. November 1983, erfand der US-Forscher Fred Cohen an der University of Southern California den Begriff Computervirus. Auf dieses unerfreuliche Jubiläum weist der Wirtschaftsverband BITKOM hin. Bereits ein Jahr zuvor, 1982, hatte sich die Malware Elk Cloner in freier Wildbahn gefunden.
Ein Computervirus ist ein Programm, das in einem anderen Programm - dem so genannten Wirtsprogramm - einen Code auf dem PC ablegt. Kommt das Wirtsprogramm zur Ausführung, kann der Virus aktiv werden. Er löscht oder ändert Daten, stört Arbeitsabläufe, lässt den PC abstürzen oder verbreitet sich. Viren können etwa durch E-Mails oder durch Datenträger wie Speicherkarten und USB-Sticks auf andere Rechner übertragen werden.
Mit dem Internet haben sich Anzahl und Vielfalt der Viren in den vergangenen Jahren spürbar erhöht. Heute werden PC-Benutzer auch mit anderer schädlicher Software wie Würmern, Trojanern oder Spyware konfrontiert. Im Jahr 2000 infizierte der "I love you"-Wurm innerhalb kürzester Zeit Millionen Rechner.
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