2012

Deutsche Banken begrüßen den 25 Millionsten Online-Kunden

Kontosicherheit entscheidet über zukünftigen Geschäftserfolg im Netz

Zeit: 
Raum: 
Akteure: 

In 2010 werden erstmals mehr als 25 Millionen Deutsche ihr Bankkonto im Internet verwalten. Verantwortlich für den stetig wachsenden Erfolg des Online-Bankings ist die hohe Flexibilität. Kunden schätzen besonders, dass sie ihre Finanzgeschäfte bequem von zu Hause aus erledigen können - unabhängig von den Öffnungszeiten ihrer Filiale.

Allerdings stehen viele Deutsche der Sicherheit von Transaktionen über das Internet noch immer skeptisch gegenüber. Die Angst vor Betrug ist das Hauptargument dafür, dass Kunden ihre Bankgeschäfte nach wie vor am Schalter abwickeln. Die Kreditwirtschaft investiert deshalb verstärkt in verbesserte Sicherheitsmaßnahmen beim Online-Banking. Das ist das Ergebnis von Marktbeobachtungen des Hamburger Software- und Beratungshauses PPI AG. Weiterlesen »

Konvergenz: Hoffnungsträger für die Telekombranche?

Eine aktuelle Studie zum europäischen Telekommunikationsmarkt des Beratungsunternehmens A.T. Kearney zeigt Handlungsbedarf für die Anbieter. Durch veränderte Rahmenbedingungen brechen bestehende Strukturen auf und zwingen die Telekomanbieter zu Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle.

"Die rosigen Zeiten für die Telekombranche sind jetzt vorbei - es wird härter. Unternehmen müssen reagieren, wollen sie nicht ab 2012 in der Verlustzone sein", urteilt Studienautor Hagen Götz Hastenteufel, von A.T. Kearney.

Der europäische Telekommunikationsmarkt befindet sich im Umbruch: aggressiver Verdrängungswettbewerb führt zu fallenden Preisen und rückläufigen Umsätzen. Die verstärkte Regulierung auf europäischer Ebene hat die Situation für viele Anbieter weiter verschärft: So wurde durch die Senkung der Roaminggebühren im Mobilfunk eine margenträchtige Einnahmequelle trockengelegt. Weiterlesen »

Entwicklung der EPG-Penetration in Deutschland 2008 - 2014

Entwicklung der EPG-Penetration in Deutschland 2008 - 2014

Entwicklung der EPG-Penetration in Deutschland 2008 - 2014.

Drei Viertel aller TV-Nutzer in Europa navigieren 2014 per EPG durch die digitale Welt.


Weiterlesen »

Deutsche Medienbranche: Weniger Werbung, mehr Gebühren

Verbraucherausgaben stützen Medienumsatz - Branchenumsatz steigt bis 2013 auf knapp 58 Milliarden Euro

Die deutsche Medienbranche wird in den kommenden Jahren vor allem dank steigender Konsumentenausgaben moderat wachsen. Die Werbeeinnahmen bleiben demgegenüber auch mittelfristig unter dem Niveau des Jahres 2008, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in ihrem "German Entertainment and Media Outlook: 2009-2013" prognostiziert.

In den Jahren 2009 bis 2013 steigt der Gesamtumsatz der Medienindustrie demnach um durchschnittlich 2,4 Prozent pro Jahr auf dann rund 57,9 Milliarden Euro. Das Werbevolumen wird im gleichen Zeitraum nur um voraussichtlich 0,9 Prozent pro Jahr auf 12,4 Milliarden Euro steigen.

Für das laufende Jahr 2009 erwarten die Branchenexperten einen weiteren Rückgang der Erlöse um 2 Prozent auf gut 52,6 Milliarden Euro, wobei ein Anstieg der Verbraucherausgaben um 1,7 Prozent den massiven Einbruch der Werbeeinnahmen um 12,8 Prozent auf rund 11,9 Milliarden Euro (2008: 13,67 Milliarden Euro) abmildert.


Weiterlesen »

Wohnungsbau muss finanzierbar bleiben

Energieeinsparverordnung 2009 verteuert Bauen und Sanieren

Für die bayerischen Wohnungsunternehmen werden Neubau und Modernisierung von Wohnungen immer aufwendiger. Verantwortlich sind vor allem Verordnungen zum Klimaschutz.

„Für die Unternehmen rechnen sich die Investitionen kaum noch. Wenn der Staat seine Klimaschutzziele erreichen will, muss er die Fördermittel drastisch erhöhen“, sagt Xaver Kroner, Direktor des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern).

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009, die zum 1. Oktober 2009 in Kraft tritt, habe der Gesetzgeber weit über das Ziel hinaus geschossen. Durch die EnEV 2009 erhöhen sich die Anforderungen an Wärmeschutz und Heizeffizienz bei Neubau und Modernisierung von Wohnungen um 30 Prozent.


Weiterlesen »

82 Prozent der weltweit größten Unternehmen legen Emissionen offen

Carbon Disclosure Project (CDP) veröffentlicht ›Global 500 Report‹

Das Carbon Disclosure Project (CDP) hat heute in New York seinen Global 500 Report veröffentlicht. Insgesamt haben 82 Prozent der 500 nach Marktkapitalisierung weltweit größten Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen offen gelegt. Besonders in Brasilien, Russland, Indien und China hat sich die Teilnahmequote im Gegensatz zum letzten Jahr auf 44 Prozent verdoppelt.

Jährlich befragt das Carbon Disclosure Projekt, hinter dem 475 institutionelle Anleger mit einem Investitionsvolumen von 55 Billionen US-Dollar stehen, 3.700 der weltweit größten Unternehmen nach ihren Treibhausgasemissionen und ihren Strategien, mit dem Klimawandel umzugehen.

Der diesjährige Bericht, produziert von PricewaterhouseCoopers, weist die höchste Antwortquote von Unternehmen auf, die seit der Gründung des Carbon Disclosure Projects im Jahr 2000 jemals erreicht wurde. In Asien ist der Prozentsatz der Unternehmen, die die Anfrage des Carbon Disclosure Projects beantwortet haben, von 29 Prozent im Jahr 2008 auf 68 Prozent in diesem Jahr gestiegen.


Weiterlesen »

Leichter Abschied von der Glühbirne

WWF begrüßt das europaweite Verbot der 100-Watt Birnen

Der World Wide Fund For Nature (WWF) begrüßt das europaweite Glühbirnenverbot, das am Dienstag in Kraft treten wird. Bis 2012 werden alle konventionellen Glühbirnen aus dem Handel verschwinden und bis zum Jahr 2020 jährlich 15 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht dem Stromverbrauch von Rumänien pro Jahr.

„Es ist wichtig, dass der Klimaschutz in den Häusern Einzug hält“, erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF. „Energiesparlampen allein machen zwar noch keinen Klimaschutz, aber sie sind ein Baustein für ein modernes Energiekonzept.“

Mehr Energieeffizienz sei dringend notwendig, um bis 2050 ein kohlenstofffreies Energiesystem in Deutschland zu erreichen. „Jeder Beitrag zählt“, so Günther weiter.

Die traditionelle Glühbirne verschwendet 95 Prozent der verbrauchten Energie und wandelt nur 5 Prozent des Stroms in Licht um. Damit wird sie den Anforderungen des 21. Jahrhundert nicht mehr gerecht.


Weiterlesen »

Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde

Im Moment leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde, bis Anfang 2012 werden es über sieben Milliarden sein. Dies ist eines der Kernergebnisse aus den jüngsten Projektionen der Vereinten Nationen (UN), die das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des morgigen Weltbevölkerungstages veröffentlicht.

In den Vorrausschätzungen geht das "mittlere Szenario" von den am wenigsten extremen Annahmen aus. Demnach wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf über 9,1 Milliarden Menschen anwachsen.

Das Wachstum verläuft insgesamt langsamer als in den vergangenen Jahrzehnten und in den verschiedenen Weltregionen unterschiedlich. Der Schätzung zufolge wird die Bevölkerung in Afrika am stärksten wachsen und sich, trotz regional hoher AIDS-Raten, zwischen 2010 und 2050 von 1,03 Milliarden auf 2,00 Milliarden fast verdoppeln. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung wird im gleichen Zeitraum von 15,0% auf 21,8% zunehmen.


Weiterlesen »

WWF fordert Reform der EU-Agrarpolitik

›Subventionen fließen nach falschen Kriterien‹

Zum heute beginnenden informellen Rat der EU-Landwirtschaftsminister im tschechischen Brzno fordert der WWF ein konsequentes Umsteuern in der Landwirtschaftspolitik.

Unterm Strich hat die bisherige EU-Agrarpolitik auf ganzer Linie versagt, weil sie mehr Probleme schafft als sie löst“, so WWF-Agrarexperte Matthias Meißner. „Trotz milliardenschwerer Subventionen gehen jedes Jahr tausende Betriebe bankrott. Zugleich kämpfen wir weiterhin mit Umweltproblemen, die durch eine zu intensive Landwirtschaft entstehen“.

Der WWF verlangt, dass ab 2013 alle Subventionszahlungen an konkreten Klima-, Arten- und Bodenschutz gekoppelt werden. Außerdem müssten in ländlichen Räumen nachhaltige Verarbeitungs- und Vertriebsstrukturen gefördert werden. Die EU-Landwirtschaftsminister beraten noch bis zum Dienstag über die Gestaltung der europäischen Agrarpolitik nach 2013.


Weiterlesen »

Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet - Tunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?

WWF-Prognose: Totaler Kollaps der Bestände wegen Überfischung

Der Blauflossen-Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts ändert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der Populationsbestände und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfähigen Tieren. Die Fangsaison für den Blauflossen-Tunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingeläutet.

Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF-Angaben eine Dunkelziffer an illegalen Fängen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkürzt, doch damit wird die Jagd auf Tunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der Bestände, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. Neuste Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass die fortpflanzungsfähige Population bis 2012 ausgelöscht sein wird. Danach droht die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer.


Weiterlesen »

Inhalt abgleichen