Nigeria

Situation der Medien in vielen Staaten unverändert schwierig

Internationalen Tag der Pressefreiheit: Reporter ohne Grenzen benennt 40 ›Feinde der Pressefreiheit‹

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine kritische Bilanz: "Immer noch verdienen aus unserer Sicht 40 Politiker, Regierungsvertreter, paramilitärische und terroristische Organisationen, kriminelle Netzwerke und Führer radikal-religiöser Gruppen den Titel ‚Feinde der Pressefreiheit'. Sie verfolgen kritische und unabhängige Journalisten, greifen dabei auf Mittel wie willkürliche Verhaftungen zurück und wenden Gewalt an", so ROG.

Viele Akteure stehen bereits seit mehreren Jahren auf der Liste der ›Feinde der Pressefreiheit‹: Dazu gehören in Eritrea Präsident Isayas Afeworki, der im Jahr 2001 Grundrechte wie Medien- und Meinungsfreiheit außer Kraft setzte und alle unabhängigen Medien ausschalten ließ.

In Somalia setzt die radikal-islamistische Miliz Al-Shabaab die wenigen im Land verbliebenen Mitarbeiter unabhängiger Radiostationen mit Todesdrohungen weiter unter Druck. Weiterlesen »

BBC-Umfrage: Alle Länder wollen Obama lieber als McCain

Alle 22 Länder, die an einer Umfrage des BBC World Service teilnahmen, würden den demokratischen Kandidaten Barack Obama lieber als nächsten US-Präsidenten sehen als seinen republikanischen Kontrahenten John McCain. Die 22.000 Umfragenteilnehmer bevorzugten Obama durchschnittlich 4:1. Deutschland hat in der Umfrage eine der größten Mehrheiten, die von einer Verbesserung der Weltbeziehungen unter Obama ausgehen und auch einer der größten Mehrheiten, für die eine Wahl McCains die Beibehaltung des aktuellen Status Quo bedeuten würde.

Die Quote zugunsten Obamas variiert von nur 9 Prozent in Indien bis hin zu 82 Prozent in Kenia. Im Durchschnitt sind 49 % für Obama, 12 % für McCain. Fast vier von zehn Befragten enthielten sich. Die Umfrage befasste sich außerdem mit den zu erwartenden Auswirkungen der US-Wahlen. In 17 der 22 befragten Länder waren fast alle der Ansicht, dass sich bei einem Wahl-Sieg Obamas Amerikas Beziehungen zum Rest der Welt verbessern würden. Sollte John McCain als Präsident gewählt werden, so geht die Mehrheit in 19 Ländern davon aus, dass die Beziehungen ungefähr gleich bleiben.

Durchschnittlich sind 46 % der Meinung, dass sich die US-Beziehungen mit der Welt unter Obama verbessern würden; 22 % erwarten keine Veränderung, 7 % gar eine Verschlechterung. Dagegen glauben lediglich 20 % an eine Verbesserung der Beziehungen unter McCain. Die größte Zahl - nämlich 37 % - ist der Meinung, dass die Beziehungen unter einer Präsidentschaft McCains stagnieren würden, 16 % befürchten eine Verschlechterung.


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Spammer der Nigeria-Connection machen sich jetzt auch Google Kalender zunutze

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Google Kalender

Die Anti-Spam-Experten von BitDefender haben herausgefunden, dass sich die so genannte Nigeria-Connection bei Ihren Betrügereien inzwischen auch der Kalender-Funktion von Google bedient.

Der Betrug der Nigeria-Connection funktioniert fast immer nach dem gleichen Muster: dem Adressaten der Spam-Mail wird suggeriert, der Absender der E-Mail hätte geerbt oder wäre auf einem anderen Wege zu einer großen Summe Geld gelangt. Um den Transfer der Summe zu ermöglichen und damit an einen Teil des Geldes zu gelangen, müsse der Adressat zunächst aber eine "geringe Gebühr" überweisen.

Während es das Phänomen der Spam-Mails der Nigeria-Connection bereits seit Mitte der 90er Jahre gibt, ist die Taktik allerdings brandneu: Die E-Mails werden aus Google Kalender heraus als Einladungen zu Meetings versandt. Da die E-Mails personalisiert sind und jeder Empfänger einen eigenen Link erhält, sind sie von URL-basierten Spam-Filtern nur schwer herauszufiltern.


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