Alle 22 Länder, die an einer Umfrage des BBC World Service teilnahmen, würden den demokratischen Kandidaten Barack Obama lieber als nächsten US-Präsidenten sehen als seinen republikanischen Kontrahenten John McCain. Die 22.000 Umfragenteilnehmer bevorzugten Obama durchschnittlich 4:1. Deutschland hat in der Umfrage eine der größten Mehrheiten, die von einer Verbesserung der Weltbeziehungen unter Obama ausgehen und auch einer der größten Mehrheiten, für die eine Wahl McCains die Beibehaltung des aktuellen Status Quo bedeuten würde.
Die Quote zugunsten Obamas variiert von nur 9 Prozent in Indien bis hin zu 82 Prozent in Kenia. Im Durchschnitt sind 49 % für Obama, 12 % für McCain. Fast vier von zehn Befragten enthielten sich. Die Umfrage befasste sich außerdem mit den zu erwartenden Auswirkungen der US-Wahlen. In 17 der 22 befragten Länder waren fast alle der Ansicht, dass sich bei einem Wahl-Sieg Obamas Amerikas Beziehungen zum Rest der Welt verbessern würden. Sollte John McCain als Präsident gewählt werden, so geht die Mehrheit in 19 Ländern davon aus, dass die Beziehungen ungefähr gleich bleiben.
Durchschnittlich sind 46 % der Meinung, dass sich die US-Beziehungen mit der Welt unter Obama verbessern würden; 22 % erwarten keine Veränderung, 7 % gar eine Verschlechterung. Dagegen glauben lediglich 20 % an eine Verbesserung der Beziehungen unter McCain. Die größte Zahl - nämlich 37 % - ist der Meinung, dass die Beziehungen unter einer Präsidentschaft McCains stagnieren würden, 16 % befürchten eine Verschlechterung.
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