Kanada

Hormone aus der Dose

Bier-, Softdrink- und Energydrink-Dosen enthalten Bisphenol A

In Getränkedosen von Sprite, Red Bull, Schöfferhofer, Faxe-Bier, Nescafé und weiteren Abfüllern hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die riskante Chemikalie Bisphenol A nachgewiesen.

In den Epoxidlacken der Innenbeschichtungen der Dosen habe ein vom BUND beauftragtes Labor je Dose zwischen 0,3 und 8,3 Mikrogramm Bisphenol A gefunden. Akute Gesundheitsschäden seien beim Trinken aus Dosen zwar nicht zu befürchten, jedoch trage der Schadstoffgehalt zur Gesamtbelastung des Menschen mit Bisphenol A bei.

Bisphenol A wirke ähnlich wie das weibliche Hormon Östrogen und habe bei Versuchen an Muttertieren schon in geringer Konzentration bei Föten zu Organmissbildungen, Beeinträchtigungen der Gehirnentwicklung und späteren Fruchtbarkeitsschäden geführt, so der BUND. Weiterlesen »

Listeriose

Die Listeriose ist eine durch Bakterien der Gattung Listeria verursachte Infektionskrankheit. Der wichtigste Erreger ist Listeria monocytogenes, der weltweit vorkommt und hochansteckend, aber nur von mäßiger krankheitsauslösender Wirkung ist.

Die Listeriose kommt beim Menschen vor allem bei Schwangeren und deren ungeborenen Kindern, sowie bei Neugeborenen, bei alten Menschen und bei Menschen mit einer abgeschwächten Immunabwehr (AIDS-Patienten, Immunsupprimierte) vor. Die Zahl der Listeriosen beim Menschen als Folge von Lebensmittelinfektionen – mit teils tödlichem Ausgang – ist in den letzten Jahren in Europa angestiegen. In der Tierwelt sind vor allem Wiederkäuer (Rinder, Schafe, Ziegen) betroffen. Selten betrifft es Vögel, Pferde und Schweine und sehr selten Raubtiere.

Für die Verbreitung der Erkrankung bei Mensch und Tier spielen vor allem verdorbene und verschmutzte Lebens- beziehungsweise Futtermittel eine Rolle, weshalb sie im klassischen Sinne keine Zoonose – eine vom Menschen auf Tiere und umgekehrt übertragbare Krankheit – sondern eher eine Fäulnis- (Sapronose) oder Erdkeiminfektion (Geonose) ist. Weiterlesen »

Anrufe in die USA billiger als nach Österreich

Telefontarife 2009, Infografik

Die Preisunterschiede der großen Telefongesellschaften für Auslandsgespräche sind gigantisch. Das zeigt eine eine Erhebung des Onlinereisebüros Ab-in-den-urlaub.de.

Pünktlich zur Weihnachts- und Silvesterurlaubszeit untersuchten die Reiseexperten Tarife von sieben Anbietern: 1&1, Alice, congstar, Kabel Deutschland, O2, T-Home und Vodafone. Dabei waren 14 Lieblings-Reiseziele der Deutschen zu Weihnachten und Neujahr von Interesse: Ägypten, Dominikanische Republik, Finnland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kanarische Inseln, Namibia, Österreich, Schweiz, Südafrika, Thailand, Türkei sowie die USA.

Berücksichtigt wurden Standardpaket-Tarife mit DSL- und Deutschland-Telefon-Flatrate zwischen rund 20 und 35 Euro monatlich.


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Natürliche Waffen gegen Klimawandel

Neue WWF-Studie belegt Bedeutung von Naturschutzgebieten

Naturschutzgebiete bieten kostengünstige Lösungen, um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, so die Aussage einer neuen Studie von IUCN, The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und der Umweltstiftung WWF.

“Die Publikation Natural Solutions: Protected areas helping people cope with climate change, legt erstmals dar, in welch entscheidendem Ausmaß Naturschutzgebiete die Folgen des Klimawandels abmildern und welche Maßnahmen notwendig sind, um diese Wirkung noch zu verstärken“, schreibt Lord Nicolas Stern im Vorwort der Studie.

50 Prozent des weltweit im Boden gebundenen Kohlenstoffdioxids (312 Gigatonnen) sind in Naturschutzgebieten gespeichert. Daher spielen Naturschutzgebiete eine wichtige Rolle bei der Reduktion der Kohlen-dioxid-Emissionen in der Atmosphäre.


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Die Hälfte des weltweiten CO2-Ausstoßes wird von vier Staaten verursacht

China, die Vereinigten Staaten, Russland und Indien sind für 50 Prozent des weltweiten Ausstoßes von CO2 aus energetischer Nutzung verantwortlich.

Die Volksrepublik China hat 2007 erstmals die Vereinigten Staaten als größten Emittenten abgelöst; beide Länder zusammen sorgten für über 40% der globalen Emissionen.

Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Klimagipfels von Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember 2009 auf der Grundlage von Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) mit. Demnach sind die globalen Emissionen von 1990 bis 2007 von rund 21 auf 29 Milliarden Tonnen gestiegen, fast die Hälfte des Zuwachses kam aus China.


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Die 50 attraktivsten Arbeitgeber weltweit

Technologieunternehmen: Google gefolgt von Microsoft - Wirtschaftsunternehmen: Google gefolgt von PricewaterhouseCoopers

Das Employer-Branding-Unternehmen Universum präsentiert die 50 weltweit attraktivsten Arbeitgeber. Fast 120.000 Studenten aus hochrangigen akademischen Instituten führender Wirtschaftsländer haben die aus Arbeitnehmersicht idealen Unternehmen gewählt. Google ist der global attraktivste Arbeitgeber, dicht gefolgt von seinem Konkurrenten Microsoft.

Dies ist der erste Index auf globaler Ebene, der die Attraktivität von Arbeitgebern beschreibt und die von Arbeitnehmern am positivsten wahrgenommenen Unternehmen hervorhebt - und zwar diejenigen, die sich in der Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal auszeichnen. Die globale Rangliste bezieht sich auf Arbeitgeberpräferenzen von Studenten aus den USA, Japan, China, Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Italien, Russland, Spanien, Kanada und Indien.


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Gesetzlicher Urlaubsanspruch: Deutschland Schlusslicht in Europa

Im weltweiten Vergleich ist der gesetzlich vorgeschriebene Jahresurlaub in Finnland, Brasilien und Frankreich am längsten, in Kanada und China am kürzesten

Deutschland gehört zu den Ländern, die mit 20 Tagen den geringsten gesetzlichen Urlaubsanspruch in Europa haben. Dies zeigt eine neue Studie von Mercer, in deren Rahmen die Urlaubsregelungen in über 40 Ländern weltweit untersucht wurden. Der Vergleich basiert auf dem gesetzlichen Anspruch eines Mitarbeiters, der fünf Tage die Woche arbeitet und seit zehn Jahren im Unternehmen tätig ist.

In der Realität haben deutsche Arbeitnehmer jedoch deutlich mehr Urlaubstage als der Gesetzgeber vorschreibt. Vertraglich stehen den meisten Beschäftigten 30 Tage Urlaub im Jahr zu.

In anderen europäischen Ländern liegt der gesetzliche Urlaubsanspruch teilweise deutlich höher als in Deutschland. So stehen Arbeitnehmern in Großbritannien 28 Tage zu. Polen liegt mit 26 Tagen knapp dahinter, gefolgt von Österreich, Schweden und Norwegen mit 25 Tagen.


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Deutsche sind weniger umweltbewusst als andere Nationen

›Greendex 2009: Konsumentenentscheidungen und die Umwelt‹

Deutsche Wissenschaftler und Ingenieure sind führend in der Entwicklung von umweltfreundlichen Technologien wie etwa für Solar- und Biogasanlagen oder Passivhäuser. Aber diese Kompetenz färbt offenbar nicht auf die Verbraucher ab, denn vom Image einer Öko-Nation sind die Deutschen weit entfernt. Das zeigt die aktuelle ›Greendex-Studie‹ der National Geographic Society, die individuelle Konsumentenscheidungen in 17 Ländern erforscht und auf ihre Nachhaltigkeit hin vergleicht. Deutschland rangiert bei dieser Untersuchung nur im Mittelfeld.

So mangelt es zum Beispiel am Umweltbewusstsein der Deutschen: Nur 43 Prozent sind wegen der aktuellen Umweltprobleme beunruhigt, der internationale Durchschnitt liegt bei 55 Prozent. Auch fühlen sich nur 14 Prozent der Deutschen für die ökologischen Probleme verantwortlich, der Durchschnittswert liegt bei 31 Prozent.

Überraschend sind diese Ergebnisse vor allem, weil Umweltschutz durchaus zum Alltag der Deutschen gehört: Keine andere Nation recycelt so viel, und eigens mitgebrachte Tragetaschen gehören praktisch zu jedem Einkauf dazu. Auch dem Klimawandel sehen die Deutschen recht gelassen entgegen; nur knapp jeder Dritte glaubt, dass er sein Leben verschlechtern wird. Diese Sorge ist in anderen Nationen mit durchschnittlich etwa 50 Prozent deutlich größer.


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Kanadische Regierung erhöht Fangquote für die Robbenjagd

Das kanadische Fischereiministerium DFO gab die diesjährige Fangquote für die Robbenjagd an Kanadas Ostküste bekannt: Allein 280.000 Sattelrobben dürfen in dieser Saison getötet werden - 5.000 Tiere mehr als im letzten Jahr.

Der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) ist entsetzt, dass die kanadische Regierung ihre kommerzielle Robbenjagd fortsetzt und die Fangquote sogar noch erhöht, obwohl die Absatzmärkte für Robbenfelle weltweit schwinden.

"Es ist nicht mehr nachvollziehbar, was die kanadische Regierung umtreibt," so Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologe des IFAW-Deutschland. "Während Russland die Robbenjagd letzte Woche verboten hat und die EU über ein Handelsverbot für Robbenprodukte entscheidet, verurteilt die kanadische Regierung etwa ein Drittel des Robbennachwuchses zum Tode. Dabei gibt so gut wie keine Nachfrage mehr nach Robbenfellen, nicht mal zu Dumpingpreisen."


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Banff Canada

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