Deutschland

Wie Süßigkeiten durch überflüssige Vitaminzusätze gesund geworben werden

Vitaminbonbons Nimm2 von Storck vielleicht der längste Etikettenschwindel der Welt

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Vitaminzusätze in Lebensmitteln sind meist nur ein plumper Verkaufstrick. Besonders Hersteller von Süßwaren und Fertigkost wollen ihre Produkte mithilfe künstlicher Vitamincocktails "gesundwerben", kritisierte die Verbraucherorganisation Foodwatch.

Dabei sind die zusätzlichen Vitamine in der Regel völlig überflüssig und werden ganz einfach wieder ausgeschieden. Mit der werblichen Auslobung von Vitaminzusätzen setzen Hersteller einen Kaufanreiz, der offenbar vor allem Eltern suggerieren soll, sie könnten ihren Kindern etwas zu Naschen geben und gleichzeitig etwas Gutes tun.

Besonders der Hersteller Storck setzt bei seinen Bonbons Nimm2 auf diese Masche: Er wirbt mit "wertvollen Vitaminen", die in Wahrheit völlig überflüssig sind. Foodwatch hat eine Recherche zu Nimm2 heute auf www.abgespeist.de, der Internet-Plattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht. Weiterlesen »

Größter Geflügelschlachthof in Europa genehmigt

'Der umstrittene Geflügelschlachthof in Wietze im Landkreis Celle darf gebaut werden. Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg hat gestern die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb erteilt. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte befürchtet einen weiteren Boom von Mastanlagen.

Der Betreiber, die Celler Frischgeflügel GmbH, kann nach der Genehmigung zukünftig in zwei Schlachtlinien pro Woche über 2,5 Millionen Hähnchen schlachten. Dies entspricht 27.000 Tiere pro Stunde. Dies wäre die größte derartige Anlage in Europa.

Wir sind empört, dass dieser hochsubventionierte Mega-Schlachthof genehmigt wurde. Es handelt sich hierbei um eine industrielle Anlage, die den Boom der intensiven Tiermast noch weiter vorantreiben wird. Dies geht auf Kosten der Tiere und der Menschen in der Region“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Tier des Monats Juli 2010: Das Schaf

Zahlreich für Tierversuche genutzt

Mehr Schafe als Hunde und auch Katzen landeten gemäß jüngster Statistik der Bundesregierung 2008 in Tierversuchen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte zeigt mit dem Schaf als Tier des Monats dessen Einsatz in Experimenten auf und stellt Informatives über Herkunft, Verhalten und natürliche Lebensweise heraus.

2008 wurden 4.810 Schafe in Experimenten eingesetzt. Ihre Anzahl ist in den letzten Jahren gestiegen und liegt deutlich über der Zahl tierexperimentell genutzter Hunde (4.450) und Katzen (803).

Gut 2.100 Schafe wurden in der Grundlagenforschung zur Untersuchung von Human- und Tierkrankheiten benutzt. Ebenso viele Schafe mussten für die Herstellung und Qualitätskontrolle von Prothesen und Implantaten, die in der Human- oder Zahnmedizin verwendet werden, ihr Leben lassen. Dazu gehören z.B. die Entwicklung und Überprüfung von Herzklappen-, Gefäßprothesen oder Zahnimplantaten. Viele der Versuche werden als hochgradig belastend für das Tier eingestuft. Weiterlesen »

Kühlwassermangel bei Kraftwerken

Deutschlands Flüsse werden immer wärmer

Am Wochenende könnten Rhein und Neckar die kritische Wassertemperatur von 28 Grad erreichen. Wie das baden-württembergische Umweltministerium mitteilt, müssten dann die Kraftwerke entlang der Flüsse vom Netz, damit die Temperatur durch das Einleiten von Kühlwasser nicht weiter erhöht wird.

Bereits eine 2009 vorgestellte Studie der Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) kam zu dem Ergebnis, dass die mittlere Fließgewässertemperaturen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts durchschnittlich um etwa 1,5°C ansteigen könnte.

Die Kühlwassernutzung durch thermische Kraftwerke (meist Atom- oder Kohlekraftwerke) würde durch den Temperaturanstieg zunehmend Probleme erfahren und somit auch direkt die Sicherheit der Stromerzeugung beeinflussen, so der WWF. Weiterlesen »

Gammelfleisch: Behörden müssen Sofortmaßnahmen ergreifen

Die Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch hat die Behörden in Bund und Ländern aufgefordert, die Verbreitung von vakuumverpacktem, verdorbenem Fleisch durch Sofortmaßnahmen einzuschränken.

"Vakuumverpackung und Kühlung haben weltweit eine neue Form des Fleischverderbs hervorgebracht. Die Behörden müssen diese verdorbene Ware unverzüglich aus der Lebensmittelkette entfernen. Betroffene Betriebe müssen, ähnlich wie bei Tierseuchen, stillgelegt und grundlegend gereinigt und desinfiziert werden", erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Foodwatch-Geschäftsführer.

Während die Standard-Untersuchungen der Behörden den Befall mit Clostridium-Bakterienstämmen nicht anzeigten, habe sich der Keim weltweit in der Fleischwirtschaft ausgebreitet. Importeure und Großhändler müssen verpflichtet werden, jede vakuumverpackte Fleisch-Charge auf die Clostridien-Stämme zu testen und Nachweise für die Kontrollbehörden bereitzuhalten. Weiterlesen »

Nutzungsverlauf klassisches UKW-Programm und Webradio

Nutzungsverlauf klassisches UKW-Programm und Webradio

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Entwicklung deutscher Webradioangebote 2006 - 2010

Entwicklung deutscher Webradioangebote 2006 - 2010

Entwicklung deutscher Webradioangebote 2006 - 2010. Weiterlesen »

Webradio wächst weiter

2.700 Webradios aktuell in Deutschland - Zuwachs gegenüber 2009 um über 40 Prozent

Entwicklung deutscher Webradioangebote 2006 - 2010

Durch den Ausbau des Breitband-Internets haben sowohl die Nutzung als auch die Zahl der Webradios stark zugenommen: Ende April 2010 sendeten knapp 2.700 deutsche Webradios über das Internet. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl um über 700 Sender gestiegen. Seit 2006 (mit damals 450 Internetsendern) wuchs die Anbieterzahl in Deutschland damit pro Jahr um rund 56 Prozent. Deutlich zugenommen hat auch die mobile Nutzung: Knapp die Hälfte aller Webradios sind heute mobil über das Handy zu empfangen.

Der Webradiomonitor 2010 ist die umfangreichste Marktanalyse zu Anbietern, Nutzung, Reichweiten und Werbeumsätzen von Webradios in Deutschland. Die Studie wurde im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) von der Berliner Strategieberatung Goldmedia erstellt und erscheint nach 2009 zum zweiten Mal. Die Analyse basiert auf einer Primärdatenerhebung mittels Befragung aller Webradioanbieter in Deutschland, die von April bis Juni 2010 durchgeführt wurde. Die Ergebnisse werden erstmals auf den Lokalrundfunktagen 2010 in Nürnberg vorgestellt. Weiterlesen »

Verbreitung und Nutzung internetfähiger TV-Geräte (Diagramm)

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Verbreitung und Nutzung internetfähiger TV-Geräte (Diagramm)

Verbreitung und Nutzung internetfähiger TV-Geräte in Deutschland bis 2015

  • 23 Millionen Hybrid-TV-Geräte stehen 2015 in deutschen Haushalten
  • Jeder dritte TV-Haushalt wird 2015 Internet über den Fernseher nutzen
  • Neue Anbieter konkurrieren mit etablierten Playern um die zentrale Position im Wohnzimmer

Internetfähige TV-Geräte erobern die Wohnzimmer

Hybrid TV: Jeder dritte TV-Haushalt wird 2015 Internet über den Fernseher nutzen - 23 Millionen Hybrid-TV-Geräte stehen 2015 in deutschen Haushalten

Verbreitung und Nutzung internetfähiger TV-Geräte (Diagramm)

Der Internetzugang wird zum selbstverständlichen Feature moderner TV-Geräte. Rund ein Fünftel aller in Deutschland verkauften TV-Apparate werden Ende 2010 mit dem World Wide Web vernetzbar sein.

Laut einer Prognose der Berliner Strategieberatung Goldmedia stehen 2015 rund 23 Mio. internetfähige TV-Geräte in deutschen Wohnzimmern – dies entspricht 61 Prozent aller TV-Haushalte.

Der Einzug des Internets auf dem TV-Bildschirm verändert nicht nur die Möglichkeiten auf Nutzerseite. Im Zuge verschiedener Hybrid-TV-Konzepte und konvergenter Endgeräte drängen zugleich viele neue und mächtige Anbieter in die Wohnzimmer: Hersteller von TV-Geräten und Consumer Electronics stehen plötzlich in einem spannenden Wettbewerb mit den Global Playern aus der Online- und Computer-Welt. Weiterlesen »

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