Weblogs

Bestellvorgang und Bereitstellung des Strato HighQ-Server MR6

Dieser Abschnitt unseres Erfahrungsberichts zum HighQ-Server MR6 von Strato unter Debian GNU/Linux beschäfigt sich ausschließlich mit vertraglichen und organisatorischen Aspekten des Server-Hostings bei Strato.

Wie bereits bei früheren Server-Bestellungen und -Wechseln erweist sich der Bestellvorgang als zeitlich und organisatorisch unkalkulierbar, da Strato anscheinend noch immer seine internen Arbeitsabläufe nicht annähernd in den Griff bekommen hat. Ein erheblicher Teil dieses Erfahrungsberichts muss sich daher mit der Behandlung von widersprüchlichen oder gänzlich unterbleibenden Auskünften, vertrags- und verbraucherrechtlichen Aspekten sowie dem Umgang mit konturlosen Prozessen bei einem Massen-Webhoster auseinandersetzen.

Erfahrungsbericht zum Anbieterwechsel von T-Com zu Alice

Heise online à la Alice

Als Telekom-Kunde seit über 15 Jahren begann ich mich irgendwann, ein gewisses Marktauftreten des ehemaligen Staatsmonopolisten als permanentes Ärgernis wahrzunehmen; mir erschien die Preisgestaltung immer weniger marktkompatibel zu sein, penetrant wiederkehrende Werbeanrufe der Telekom oder irgendwelcher Subunternehmen wollten nicht abreißen, die Tochterunternehmen Conster bzw. Congstar benahmen sich immer indiskutabler, und als Gipfel der Frechheit sollte dann auch noch die Grundgebühr angehoben werden. Kurzum: Ich hatte den Eindruck, dass sich die Frechheiten des Konzerns zu häufen begannen, und ich ärgerte mich immer häufiger über das Unternehmen. Es wurde also Zeit für einen Wechsel.

Mit dem Wechsel hatte ich so lange gezögert, weil es beim Wechsel des Telekommunikationsanbieters rregelmäßig zu einer unendlichen Fülle von Widrigkeiten kommt, von verschlampten Rufnummerportierungen bis hin zu monatelang blockierten DSL-Anschlüssen. Etwas bange, welche Pannen mich beim Anbieterwechsel erwarten würden, beauftrage ich schließlich den Hansenet-Ableger mit dem Anschlusswechsel.

Erfahrungsbericht zum HighQ-Server MR6 von Strato unter Debian GNU/Linux

Nach Ablauf der 18-monatigen Vertragslaufzeit unseres [HighQ-Server MR-4] beauftragten wir einen Wechsel zu [HighQ-Server MR-6] bei dem Berliner Massen-Hoster Strato; dieses Produkt wurde in der Version 8.2. zum Jahreswechsel 2008/2009 eingeführt. Der Root-Server weist in etwa dieselben Leistungsdaten auf wie der bisherige HighQ-Server LR-6 und kostet auch dasselbe.

In Stratos Produktpalette der Endkundenserver platziert sich der MR-6 allerdings als Mittelklasse-Modell, während der LR-5 ein High-End-Modell darstellte; diese Position wurde jetzt durch den LR-6 übernommen (mehr RAM, größere Festplatte, 139,- Euro pro Monat).

Dieser Erfahrungsbericht dokumentiert zunächst den Bestellvorgang und die dabei auftretenden Probleme, die Strato noch immer nicht in den Griff bekommen hat. Anschließend gehen wir auf die vorgefundene Hardwarekonfiguration sowie die erzielbare Funktionalität eines Strato HighQ-Servers mit Dual-Core-AMD-CPU der "Leistungsklasse" MR-6 in Version 8.2 ein. Softwareseitig verwenden wir das Strato-Images für Debian GNU/Linux 4.0, erörtern notwendige oder sinnvolle Ergänzungen der Standardkonfiguration und installieren eine Reihe von (Web-) Anwendungen. Abschließend ziehen wir ein Fazit zum MR-6 von Strato.

Erfahrungsbericht zu Kaspersky Internet Security 2009

Kasperky Internet Security 2009 - Fataler Fehler

Mit der Vorgängerversion Kaspersky Internet Security 2008 machte ich ein Jahr lang weitgehend gute Erfahrungen - die Software identifizierte eine ganze Reihe verseuchter E-Mail-Attachments und fiel im Alltag nicht übermäßig störend auf. Benuzungsoberfläche und Konfigurationsoptionen wirkten recht funktional, wenngleich auch manchmal etwas undurchsichtig. Ein paar verschmerzbare Macken gab es schon, richtig ärgerlich wurden jedoch die "Hinweise" etwa einen Monat vor Ablauf des "Abonnementzeitraums", ich möge doch endlich die neue Version kaufen. Diese Erinnerung ist ja prinzipiell durchaus sinnvoll - nicht jedoch wenn sie alle paar Minuten aufpoppt und sich auch nicht abstellen lässt. Obwohl ich eigentlich mit dem Produkt zufrieden gewesen war, hatte mich diese ignorante Penetranz dermaßen verärgert, dass ich mich dem Update zunächst verweigerte.

Es folgte der übliche Spießrutenlauf durch ein halbes Dutzend fehlerhafter oder anderweitig unbrauchbarer Produkte, die mal das Netzwerk komplett deaktivierten, mal den Netzwerkverkehr auf Akustikkoppler-Niveau abbremsten, die den E-Mail-Empfang kappten oder nicht einmal Testsignaturen erkannten. Nach rund zwei Monaten Testparcours und etlichen unnütz vergeudeten Stunden der Installation, Deinstallation, Konfiguration und Fehlerbeseitigung kehrte ich schließlich reuemütig zu Kaspersky zurück.

Die Testergebnisse der aktuellen Kaspersky-Version rufen zwar nicht gerade einen rauschhaften Freudentaumel hervor, für mich erwies sich Kaspersky Internet Security 2009 jedoch als einziges weitgehend stabiles, weitgehend funktionales und weitgehend brauchbares Virenschutzprodukt auf dem deutschen Markt. Ein paar Beobachtungen notiere ich in dem folgenden Erfahrungsbericht.

Medien zum Thema
Image of Kaspersky Internet Security 2009 (DVD-Box)
Autor:
Verlag: Kaspersky Labs ()
Bindung: CD-ROM, Seiten
Image of Kaspersky Internet Security 2009 (Upgrade/Lizenz für 3 PCs/DVD-Box)
Autor:
Verlag: Kaspersky Labs ()
Bindung: CD-ROM, Seiten
Image of Kaspersky Internet Security 2009 (Lizenz für 3 PCs)
Autor:
Verlag: Kaspersky Labs ()
Bindung: CD-ROM, Seiten
Image of Kaspersky Internet Security 2009 (Lizenz für 3 PCs/DVD-Box)
Verlag: Kaspersky Labs
Betriebssystem:
Preis:
Image of Kaspersky Internet Security 2009
Verlag: Kaspersky Labs
Betriebssystem:
Preis:

Erfahrungsbericht zu G DATA Internet Security 2009

Konfigurationsdialog von G DATA Internet Security 2009, Screenshot

Bereits vor einigen Jahren hatte ich G DATA-Sucherheitsprodukte eingesetzt; 2006 überschritt das damalige G DATA Antivirus dann eine Schmerzgrenze bei der Computernutzung: Die Performance wurde nicht nur massiv beeinträchtigt, sondern bestimmte Operationen im Dateisystem praktisch unmöglich gemacht (z.B. das Neuberechnen von größeren Frontpage-Webs); selbst Komplettscans des lokalen Rechners scheiterten ausnahmslos, auch wenn sie tagelang (!) liefen - es gelang mir mit G DATA AntiVirenKit 2007 über ein ganzes Jahr nicht ein einziges Mal, den gesamten Rechner auf eventuelle Malware überprüfen zu lassen. Immer öfter musste ich die Antivirus-Software deaktivieren, um überhaupt noch zügig am Rechner arbeiten zu können. Ein offensichtlich unhaltbarer Zustand, aus dem ich trotz langjähriger G DATA-Nutzung schließlich die Konsequenz zog: Ich verzichtete auf das Produkt und wechselte zu Kaspersky.

Nachdem G DATA mit erheblichen Performanceverbesserungen ihrer aktuellen Produkte warb und auch Kaspersky in verschiedenen Testberichten nur noch durchwachsene Ergebnisse erreichte probierte ich eine Testversion von G DATA Internet Security 2009 aus: Auch bei einem Softwareanbieter ist ja nicht auszuschließen, dass aus Fehlern der Vergangenheit gelernt wird.

Der folgende Erfahrungsbericht schildert meine (kurze) Begegnung mit dem Produkt G DATA Internet Security 2009.

Medien zum Thema
Image of GDATA InternetSecurity 2009
Verlag: GData Software
Betriebssystem:
Preis:
Image of GDATA InternetSecurity 2009 3PCs
Verlag: GData Software
Betriebssystem: Windows Vista
Preis:

›Bionade‹- und ›Bios‹-Hersteller legen ihren Streit bei

›Bionade‹ und ›Bios‹ haben ihren Streit beigelegt

Seit März 2008 führen die beiden Biogetränkehersteller Bionade GmbH und die Landwert Bio Premium GmbH einen erbitterten Kampf vor verschiedenen Gerichten und in mehreren Instanzen. Diese Rechtsstreitigkeiten wurden jetzt nach intensiven Gesprächen einvernehmlich beigelegt. Beide Unternehmen beenden die vor den Landgerichten Hamburg und München sowie dem Oberlandesgericht Hamburg laufenden Klagen bzw. Berufungsverfahren mit sofortiger Wirkung.

"Es macht keinen Sinn, dass sich ausgerechnet die einzigen, tatsächlich durch sehr teure Fermentation hergestellten Biogetränke mit Prozessen überziehen, anstatt die Menschen gemeinsam von den Vorteilen der biologischen Herstellung auch bei Erfrischungsgetränken zu überzeugen", so Peter Kowalsky, Geschäftsführer der Bionade GmbH gegenüber der Presse. "Bei Bios findet keine Nachahmung der Bionade statt".

Beide Unternehmen sehen für ihre Marken jeweils unterschiedliche Zielgruppen. ›Bionade‹ sei heute in ganz Deutschland als zeitgemäßer Softdrink etabliert und sehe seine Aufgabe darin, möglichst viele Menschen zu überzeugen von konventionellen, oftmals sehr ungesunden Limonaden zur fermentierten Bioerfrischung zu wechseln.

Chooks.org

Send a Chook. It's easy, Banner

Chooks.org ist ein neuer Internetdienst, mit dem der Benutzer seine Anerkennung, ein Kompliment oder seinen Respekt aussprechen kann. Das Versenden eines ›Chooks‹ kostet kein Geld - bringt aber auch keins: Ein ›Chook‹ ist eine rein immaterielle Anerkennung für "Taten und Worte, Songs und Siege, Mut und Courage, Initiative und Einsatz, Vorspeise und Hauptgericht, Hilfe und Unterstützung, Schrift und Sprache, Zuhören und Dasein, Spazierengehen und Abrocken, Nachtisch und Frühstück, Publikationen und Bücher", wie es die Website beschreibt.

Betreiberin ist die United Support Business Advisor GmbH aus Berlin, die wohl auch kein Geld damit verdienen möchte - werbefrei ist das Angebot bisher. Hergeben muss der Benutzer allerdings seine E-Mail-Adresse, und die ist immerhin ein bisschen was wert. Ein raffinierter Scam? Im FAQ verspricht die Betreiberin immerhin, Adressen weder für das Versenden von Werbung zu verwenden, noch weiterzugeben. Eine verbindliche Datenschutzerklärung fehlt allerdings.

Erfahrungsbericht zum Ansmann Energy 8

Seit über einem Jahrzehnt setze ich Ladegeräte von Ansmann ein; mehrere Powerline 4 leisteten zu Hause und auf Reisen zuverlässig ihren Dienst. Als wieder einmal ein stationäres Gerät fällig war, fiel die Wahl leicht: Eine universelle Ansmann Energy 8 Akku-Carestation sollte es sein, versprach sie doch neben Micrcontrollersteuerung auch eine individuelle Behandlung der einzelnen Ladeschächte und eine schonende "Super-Schnelladung". Mittels einer "Auto-Diagnose" der eingelegten Akkus sollte "bei Bedarf" automatisch ein Refreshing-Prozess gestartet und die die Energiezellen auf eventuelle "Defekte" überwacht werden.

Erfahrungsgemäß müssen auch die meisten modernen Akkus noch gepflegt werden: Lässt die Kapazität nach einigen Monaten der intensiven Nutzung nach, kann man sie beispielsweise mit dem Powerline 4 sauber ent- und anschließend wieder voll aufladen; die Kapazität verbessert sich bei dieser sporadischen ›Auffrischung‹ spürbar. Während das ENtladen beim Powerline 4 durch einen Knopf initiiert wird, fehlt ein solcher beim teuren Energy 8. Das irritierte mich zunächst, doch schreitet die Technik ja kontinuierlich fort. Ein cleverer Microcontroller wird das wohl jetzt erledigen, hoffte ich.

Als dann reihenweise ältere Akkus ihren Geist aufgaben schob ich dies zunächst auf Abnutzung: Irgendwann sind eben auch wiederaufladbare Akkus erledigt. Ein wenig misstrauisch machte mich, dass auch neuere Akkus bei Weitem nicht die versprochenen tausend Ladezyklen erreichten. Die Dinger werden ja auch immer billiger, vielleicht ist es mit der Qualität eben nicht mehr so weit her, dacht ich mir. Als dann auch brandneue Akkus nach wenigen Ladezyklen im Ansmann Energy 8 die Biege machten, geriet das kostspielige Ladegerät in Verdacht: In kurzer Zeit hatte das Energy 8 anscheinend Dutzende von Akkusätzen beschädigt.

Medien zum Thema
Image of Energy 8 Akkuladegerät für bis zu 8 Akkus
Hersteller.: Ansmann
Modell-Nr.: 5207132
Preis:

Zeno.org sucht Käufer

Carl Spitzweg: Der arme Poet (1839)

Vor knapp anderhalb Jahren rumpelte es im deutschsprachigen Web: Eher unauffällig ging Zeno.org in den Testbetrieb. Das kostenlose, aber werbefinanzierte Angebot speiste sich aus dem reichen Portfolio der umfangreichen Digitalen Bibliothek und anderen gemeinfreien Produkten des Berliner Verlagshauses.

Technisch und inhaltliche beeindruckte das Projekt von Anfang an: Eine saubere Benutzerschnittstelle lud zum Erkunden der rasch erweiterten Bestände ein und im Hintergrund werkelten flotte Server, die den Besuch zu einem angenehm flotten Erlebnis machten. Auch die Wikipedia-Community stürzte sich bald auf den riesigen Quellenfundus und brachte Tausende von Links in der Online-Enzyklopädie an.

Nach einer erstaunlich kurzen Testphase ging Zeno.org dann am 29. September 2007 in den Regelbetrieb; quasi über Nach standen dem plötzlich 600 Millionen Wörter und 420.000 Bilder ›offiziell‹ zur Verfügung. Wie nicht anders zu erwarten kletterten die Zugriffszahlen in den folgenden Monaten kontinuierlich in die Höhe; allein zwischen Januar und September 2008 verdoppelte sich die Anzahl der Besucher auf rund eine halbe Million Unique Visitors. Doch nun scheint dem Verlag die Geduld auszugehen: Die laufenden Einnahmen erlaubten keinen weiteren Ausbau, klagt der Geschäftsführer Ralf Szymanski in einem Eintrag im Zeno-Blog.

Auskunft an Betroffene laut Bundesdatenschutzgesetz

Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) räumt dem von einer Datenspeicherung Betroffenen Rechte auf Auskunft (§§ 19, 34 BDSG), Berichtigung, Löschung oder Sperrung (§§ 20, 35 BDSG) ein. Es handelt sich dabei um unabdingbare Rechte, die nicht beliebig durch das "Kleingedruckte" ausgehebelt werden können:

§ 6 Unabdingbare Rechte des Betroffenen. (1) Die Rechte des Betroffenen auf Auskunft (§§ 19, 34) und auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung (§§ 20, 35) können nicht durch Rechtsgeschäft ausgeschlossen oder beschränkt werden (§ 6 Abs. 1 BDSG).

In der Praxis bedeutet dies, dass jeder Bundesbürger von Datensammlern - seien es Rabattsysteme wie Payback und Happy Digits, Internetdienstanbieter wie Google oder auch Verkehrsunternehmen wie die Berliner BVG - Auskunft zu den über ihn gespeicherten Daten verlangen kann. Dieser Auskunftsansprucht gilt natürlich nicht nur gegenüber privaten Unternehmen, sondern ebenso gegenüber öffentlichen Stellen des Bundes (§ 19 BDSG) und der Länder (jeweilige Landesdatenschutzgesetze, z.B. in § 18 HDSG).

Ein solcher Auskunftsanspruch kann sich laut § 34 BDSG beispielsweise beziehen auf die zu Ihrer Person gespeicherten Daten, auf Empfänger, an die Daten weitergegeben werden, sowie auf den Zweck der Speicherung (vgl. bspw. Lexexakt.de).

Inhalt abgleichen