Ausstattung des Strato HighQ-Servers MR6

Erfahrungsbericht zum HighQ-Server MR6 von Strato unter Debian GNU/Linux

Ausstattung des Strato HighQ-Servers MR6 - Erfahrungsbericht zum HighQ-Server MR6 von Strato unter Debian GNU/Linux.


Contents

Hardware

Die HighQ-Server von Strato sind mit 64-Bit-Dual-Core-CPUs von AMD ausgestattet. Im Paket MR-6 werkelt ein Opteron 1218 HE mit einer Taktfrequenz von 2,6 GHz und 1024 KB Cache; PhpSysInfo meldet 3992.96 System Bogomips.

Ansonsten ist der Rechner mit vier GB RAM und zwei 500-GB-Festplatten im RAID-1-Verbund ausgestattet. Bei den Platten handelt es sich auf unserem System, wieder laut PhpSysInfo, um zwei "ATA Hitachi HDP72505".

Sonstige Merkmale

Daneben bietet die Strato HighQ-Server die üblichen, von Strato gewohnten Ausstattungsmerkmale; das sind vor allem:

  • 5 bis 15 Inklusiv-Domains (beim MR-6: 10 Domains),
  • Recovery Manager,
  • Remote Console,
  • Traffic Unlimited und
  • 100% FTP-Backup

Traffic Unlimited ist bei Strato im Kleingedruckten definiert als:

"Keine zusätzlichen Kosten durch Traffic (bei Traffic-Verbrauch über 1.000 GB/Monat und danach je weitere 300 GB erfolgt eine Umstellung der Anbindung auf 10 MBit/s statt sonst 100 MBit/s, Freischaltung auf 100 MBit/s in Ihrem Online-Kundenservicebereich ohne Zusatzkosten möglich)".

Diese Regelung gilt in exakt dieser Form bereits seit mehreren Jahren. Auch weitere Features stehen unverändert in der bewährten Form zur Verfügung; die Remote-Consolte und der FTP-Backupspace müssen jedoch noch aktiviert werden. Die Aktivierung kann manuell über das Konfigurationsfrontend von Strato angestoßen und dauert nur wenige Augenblicke: Der Kunde legt jeweils ein Passwort fest und kann die Funktionen unmittelbar danach sofort nutzen.

Neben diesen nützlichen und sinnvollen Features gibt es auch noch Zugriff auf die "STRATO Monitoring Services", die jedoch nach unseren Erfahrungen vollkommen nutzlos sind. Noch immer kann damit nur genau ein Dienst überwacht werden; das Monitoring von weiteren Diensten muß man kostenpflichtig dazubuchen. Da der Aktivierungslink zum Primitivmonitoring darüber hinaus auch noch defekt war, verzichteten wir auf weitere Experimente - wer mehrere Server betreibt, kann ohnehin eigene Monitoringfunktionen einrichten, die weitaus mehr bringen als die kostenlosen Strato-Dienste.

Einen kurzen Überblick zur Ausstattung der HighQ-Server und ihrer allgemeinen Leistungsmerkmale findet sich in der Kurzvorstellung.

Verfügbare Betriebssysteme

Standardmäßig war der MR6-Server mit dem Betriebssystem openSUSE 10.3 x86-64 inkl. Plesk 8.4 bespielt; alternativ kann man im Konfigurationscenter unter "Neuinstallation" auch Images mit CentOS 5, Debian 4.0, Ubuntu 8.04 LTS Server sowie OpenSUSE 10.0, ausschließlich in den jeweiligen 64-Bit-Versionen, einspielen lassen; Red Hat oder Fedora Core werden nicht mehr angeboten, mit CentOS und Ubuntu kommen jedoch zwei Images hinzu, die es beim Vorjahres-MR4 noch nicht gegeben hatte. FreeBSD oder gar Open Solaris stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Plesk kann optional aktiviert werden; früher gab es Plesk ohnehin nur für Open Suse bzw. SUSE OSS, ob die Konfigurationsoberfläche mittlerweile auch für andere Linux-Distributionen zur Verfügung steht, haben wir nicht ausprobiert.

Wir entschieden uns für die 64-Bit-Ausgabe von Debian Etch in der frohen Erwartung, dass die Anwendungen, die wir einsetzen möchten - darunter MediaWiki und Drupal - mittlerweile stabil unter 64-Bit-Linuxen laufen werden.

Die Neuinstallation wird über das Konfigurationsinterface von Strato angestoßen und dauert nach Strato-Angaben ein bis zwei Stunden. Wenn der Server bereitsteht, erhält man eine Benachrichtigung via E-Mail. Bei der Einrichtung eines neuen Images wird auch ein neues Root-Passwort vergeben. Das hat bei Strato nur acht Stellen und sollte daher beizeiten gändert werden. Ein SSH-Server ist eingerichtet, so dass man sich sofort am neuen Server anmelden kann.

Systemkonfiguration

Partitionierung

Die Festplatte ist nicht partitioniert - Betriebssystem und Daten liegen also auf einer Partition; es existiert lediglich eine Boot- und eine (zwei) Swap-Partitionen.

cat /etc/fstab
# /etc/fstab: static file system information.
#
# file system     mount point    type     options                  dump pass
/dev/md1          /              ext3     defaults                 0    0
/dev/md0          /boot          ext2     nosuid,nodev             0    2
/dev/sda2         none           swap     sw                       0    0
/dev/sdb2         none           swap     sw                       0    0
proc              /proc          proc     defaults                 0    0

Das Image belegt rund 300 MB der 500-GB-Platte:

df -h
Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/md/1             458G  336M  434G   1% /
tmpfs                 2,0G     0  2,0G   0% /lib/init/rw
udev                   10M   48K   10M   1% /dev
tmpfs                 2,0G     0  2,0G   0% /dev/shm
/dev/md/0              54M  5,3M   46M  11% /boot

Es existieren zwei identische Festplatten, die zu einem Software-RAID Level 1 (Mirroring) zusammengeschlossen sind. Verwendet wird Linux Software Raid, bzw. die MD-Tools; vgl. mdadm.conf(5), md(4), raidtab(5), raid0run(8), raidstop(8) und mkraid(8).

Paketquellen

Strato hat die Paketquellen für Debian drastisch abgespeckt und teilweise auf eigene Mirror umgebogen:

# cat /etc/apt/sources.list
# cat /etc/apt/sources.list
deb ftp://ftp.stratoserver.net/debian/ etch main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib

Statt des ersten Eintrags könnte man auch direkt auf die Debian-Server zugreifen:

deb http://ftp.de.debian.org/debian/ etch main non-free contrib

Bei den offiziellen Sicherheits-Updates hat Strato den Zweig "non-free" weggelassen:

deb http://security.debian.org/ stable/updates main contrib non-free

Gar nicht vorhanden ist das "Volatile"-Repository sowie die "vorgeschlagenen Updates":

deb http://ftp2.de.debian.org/debian-volatile etch/volatile main
deb http://ftp.de.debian.org/debian sarge-proposed-updates main contrib non-free

Inoffizielle Quellen oder Backports bindet Strato sinnvollerweise ebenfalls nicht ein.

Kernel

Als laufender Kernel meldet sich 2.6.18-4-686:

# uname --all
Linux {host} 2.6.18-6-amd64 #1 SMP Fri Oct 10 05:11:18 UTC 2008 x86_64 GNU/Linux

Besonders aktuell hält Strato die Images allerdings nicht; ein erstes "aptitude update" bei unveränderter sources.list ergab folgende Updates:

dpkg dselect libc6 libssl0.9.8 linux-image-2.6.18-6-amd64 locales ntp perl perl-base perl-modules tzdata

.

Gebootet wird, wie bei neueren Debian-Versionen üblich, über Grub.

Lokalisierung und Internationalisierung

Standardmäßig ist im Strato-Image genau eine Spracheinstellung installiert: de_DE.UTF-8 UTF-8. Damit können wir leben (Ändern ggf. mit dpkg-reconfigure locales).

Zeit

Der Zeit-Dienst ntp läuft bereits; auch hier ist die Konfiguration bereits auf Strato-eigene Server umgebogen:

# cat /etc/ntp.conf
cat /etc/ntp.conf
# /etc/ntp.conf, configuration for ntpd

driftfile /var/lib/ntp/ntp.drift

statistics loopstats peerstats clockstats
filegen loopstats file loopstats type day enable
filegen peerstats file peerstats type day enable
filegen clockstats file clockstats type day enable

restrict default ignore
restrict 127.0.0.1
server ntp1.stratoserver.net
server ntp2.stratoserver.net
restrict ntp1.stratoserver.net kod notrap nomodify nopeer noquery
restrict ntp2.stratoserver.net kod notrap nomodify nopeer noquery

Mit tzconfig kann man die Zeitzone ändern; bei Strato ist sie standardmäßig auf "Europe/Berlin" gesetzt (vgl. /etc/timezone).

Dienste

Laut Debian Runlevel Configuration (rcconf; bei Strato eigenartigerweise nicht vorinstalliert) laufen auf dem frisch eingerichteten Server folgende Dienste:

  • acpid
  • cron
  • klogd
  • makedev
  • mdadm
  • ntp
  • openbsd-inetd
  • powernowd
  • ssh
  • sysklogd

Das sieht nach einem sauber abgespeckten Minimalsystem aus.

bootclean ist zwar installiert, aber nicht aktiv.

Paketfilter

Im Strato-Image ist kein Paketfilter ("Firewall") vorkonfiguriert.

Shorewall

# aptitude install shorewall
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  iproute iproute-doc libatm1
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  iproute iproute-doc libatm1 shorewall
0 Pakete aktualisiert, 4 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 1321kB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 2854kB zusätzlich belegt sein.

Anwendungen

LAMP/LLMP

Eine LAMP- oder LLMP-Umgebung ist nicht vorkonfiguriert.

MySQL 5.0

# aptitude install mysql-server-5.0
[...]
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  exim4 exim4-base exim4-config exim4-daemon-light libdbd-mysql-perl libdbi-perl
  liblockfile1 libmysqlclient15off libnet-daemon-perl libpcre3 libplrpc-perl mailx
  mysql-client-5.0 mysql-common psmisc
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  exim4 exim4-base exim4-config exim4-daemon-light libdbd-mysql-perl libdbi-perl
  liblockfile1 libmysqlclient15off libnet-daemon-perl libpcre3 libplrpc-perl mailx
  mysql-client-5.0 mysql-common mysql-server-5.0 psmisc
0 Pakete aktualisiert, 16 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 37,2MB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 96,6MB zusätzlich belegt sein.
[...]

Apache 2 bzw. Lighttpd

Wer LAMP will:

# aptitude install apache2
[...]
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  apache2-mpm-worker apache2-utils apache2.2-common file libapr1 libaprutil1
  libexpat1 libmagic1 libpq4 libsqlite3-0 mime-support
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  apache2 apache2-mpm-worker apache2-utils apache2.2-common file libapr1 libaprutil1
  libexpat1 libmagic1 libpq4 libsqlite3-0 mime-support
0 Pakete aktualisiert, 12 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 2774kB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 8581kB zusätzlich belegt sein.
[...]

Wer LLMP will:

# aptitude install lighttpd lighttpd-mod-magnet
[...]

lighttpd-mod-magnet brauchen wir für Drupal unter Lighty, das wiederum zieht liblua5.1-0 mit sich.

PHP 5

# aptitude install php5
[...]
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  apache2-mpm-prefork debconf-utils libapache2-mod-php5 libxml2 php5-common sgml-base
  ucf xml-core
Die folgenden Pakete werden automatisch ENTFERNT:
  apache2-mpm-worker
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  apache2-mpm-prefork debconf-utils libapache2-mod-php5 libxml2 php5 php5-common
  sgml-base ucf xml-core
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
  apache2-mpm-worker
0 Pakete aktualisiert, 9 zusätzlich installiert, 1 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 3930kB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 8274kB zusätzlich belegt sein.

Für die Integration von MySQL in PHP5 ist das Modul php5-mysql zuständig. Wir brauchen auch noch php-pear, php5-curl, php5-cgi, php5-cli, php5-gd, php5-imagick und php5-mcrypt.

Mail

Ein MTA ist standardmäßig nicht eingerichtet.

Postfix

# aptitude install postfix
[...]
Die folgenden Pakete sind KAPUTT:
  exim4 exim4-config
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  openssl ssl-cert
Die folgenden Pakete werden automatisch ENTFERNT:
  exim4-daemon-light
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  openssl postfix ssl-cert
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
  exim4-daemon-light
0 Pakete aktualisiert, 3 zusätzlich installiert, 1 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 2104kB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 4035kB zusätzlich belegt sein.
Die folgenden Pakete haben verletzte Abhängigkeiten:
  exim4-config: Kollidiert: postfix aber 2.3.8-2+b1 soll installiert werden.
  exim4: Hängt ab: exim4-daemon-light ist aber nicht installationsfähig oder
                    exim4-daemon-heavy ist aber nicht installationsfähig oder
                    exim4-daemon-custom, welches ein virtuelles Paket ist.
Resolving dependencies...
Die folgenden Aktionen werden diese Abhängigkeiten auflösen:

Entferne die folgenden Pakete:
exim4
exim4-base
exim4-config
[...]

Dovecot

Je nachdem, was für Maildienste benötigt werden, kann es auch noch erforderlich sein, einen weiteren Dienst wie Dovecot zu installieren; dieser stellt u.a. POP3- und IMAP-Dienste zur Verfügung. Wir brauchen nur ersteres, daher:

# aptitude install dovecot-pop3d
[...]
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  dovecot-common
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  dovecot-common dovecot-pop3d
0 Pakete aktualisiert, 2 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 2249kB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 4985kB zusätzlich belegt sein.

Procmail

Da im Strato-Image keine Maildienste konfiguriert sind, existiert auch procmail oder ein ähnliches Tool zur Verarbeitung von Mail nicht:

  • procmail

Tools

Folgende sinnvolle Tools können noch installiert werden:

  • screen
  • pwgen
  • links
  • mc
  • putty-tools
  • htop
  • bzip2
  • zip
  • unzip
  • modconf
  • hdparm
  • smartmontools

Als Ergänzung für Webdienste kann man auch noch gebrauchen:

  • phpmyadmin
  • phpsysinfo
  • awstats

Für Monitoring und Leistungsüberwachtung bieten sich an:

  • tiger
  • monit
  • mrtg/rrdtool/cacti
  • collectd
  • iptraf
  • whois

Um Apache2 und MySQL etwas auf die Finger zu sehen, kann man zurückgreifen auf:

  • apachetop
  • mytop

Wenn man lokal auf dem Server ein wenig allgemeine Dokumentation vorrätig halten möchte, kann man beispielsweise noch intallieren:

  • doc-debian
  • debian-reference-en/debian-reference-de
  • doc-linux-html/doc-linux-text
  • selflinux

All diese Pakete belegen allerdings etliche Megabyte Speicherplatz auf dem Server, insbesondere bei Platzproblemen sollte man daher genau überlegen, was man wirklich auf dem Server vorrätig haben muss. Häufig hat man auch lokal einen ähnlich konfigurierten Debain-Rechner zur Hand, auf dem man die Dokumentation ebensogut installieren kann. Lokal kann man dann auch bedenkenlos einen komfortablen Man-Browser wie Doc-Central (Paket: doc-central) einsetzen, was online nicht unbedingt ratsam ist.

Die Dokumentation für das LAMP-System muss man ggf. auch manuell installieren:

  • apache2-doc
  • php-doc
  • selfhtml

Eine Dokumentation zu MySQL konnte ich in Etch nicht auftreiben; möglicherweise wird sie aufgrund der veränderten Debian-Richtlinien zu freier/unfreier Dokumentation nicht mehr mitgeliefert.

Beim Installieren von Dokumentation auf einem Server im öffentlichen Internet ist zu bedenken, dass diese unter Umständen Rückschlüsse auf installierte Software und damit potenzielle Sicherheitslücken zulässt.

Soll auf dem Server Software gebaut oder gepatcht werden, können folgende Tools notwendig werden:

  • make
  • patch
  • subversion
  • gcc

Grundsätzlich ist jedoch davon abzuraten, auf einem produktiven Server im öffentlichen Internet Compiler installiert zu haben; allerdings sagt man ja mittlerweile auch, dass die Zeiten wären, in denen man einen Internet-Server vor Attacken schützen konnte, indem man keinen Compiler installierte.

Web-Anwendungen

MediaWiki

MediaWiki ist in Debian GNU/Linux Etch nur in einer veralteten Version enthalten. Wir installieren daher direkt den Tarball von www.mediawiki.org; aktuell ist derzeit MediaWiki 1.10.0:

Auch hier gibt es natürlich eine Installationsanleitung.

Einige Funktionen von MediaWiki benötigen zusätzliche Applikationen:

Für Image Thumbnailing wird ImageMagick oder alternativ die GD library benötigt. Für beide hält Etch PHP-Module bereit; die dazugehörigen Abhängigkeiten werden, wie üblich unter Debian, automatisch aufgelöst:

  • php5-gd
  • php5-imagick

Etwas schwieriger ist der Umgang mit SVG-Grafiken; hier unterstützt MediaWiki neben ImageMagick noch sodipodi, inkscape, batik und rsvg. Wir probieren es mit Inkscape:

  • inkscape

Für das Renderung verschiedener Formen und Abbildungen benötigt MediaWiki texvc (TeX validator and converter), den es unter Debian nicht gibt. Mit dem Paket tetex-base holt man sich in Debian - neben allgemeiner TeX/LaTeX-Unterstützung - allerdings eine ganze Menge Ballast an Bord:

# aptitude install tetex-base
[...]
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich automatisch installiert:
  cpp cpp-4.1 dbus dictionaries-common esound-clients esound-common fam fontconfig
  gconf2 gconf2-common gnome-keyring gnome-mime-data gs-common gs-gpl gsfonts
  gsfonts-x11 hicolor-icon-theme iceape-browser iceape-gnome-support lesstif2
  libart-2.0-2 libatk1.0-0 libatk1.0-data libaudiofile0 libavahi-client3
  libavahi-common-data libavahi-common3 libavahi-glib1 libbonobo2-0 libbonobo2-common
  libbonoboui2-0 libbonoboui2-common libcairo2 libcompress-zlib-perl libdbus-1-3
  libdbus-glib-1-2 libesd0 libfam0 libfont-afm-perl libfontenc1 libfs6 libgconf2-4
  libglade2-0 libgnome-keyring0 libgnome2-0 libgnome2-common libgnomecanvas2-0
  libgnomecanvas2-common libgnomeui-0 libgnomeui-common libgnomevfs2-0
  libgnomevfs2-common libgnomevfs2-extra libgtk2.0-0 libgtk2.0-bin libgtk2.0-common
  libhal-storage1 libhal1 libhtml-format-perl libhtml-parser-perl libhtml-tagset-perl
  libhtml-tree-perl libice6 libidl0 libkpathsea4 libmailtools-perl libmyspell3c2
  liborbit2 libpango1.0-0 libpango1.0-common libpaper-utils libpaper1 libpoppler0c2
  libsm6 libsmbclient libtiff4 libtimedate-perl liburi-perl libwww-perl libxaw7
  libxcursor1 libxext6 libxfixes3 libxfont1 libxft2 libxi6 libxinerama1
  libxml-parser-perl libxmu6 libxp6 libxrandr2 libxrender1 libxt6 mozilla-browser
  myspell-en-us perl-tk portmap psfontmgr psutils python python-minimal python2.4
  python2.4-minimal shared-mime-info tetex-bin tetex-doc tex-common x-ttcidfont-conf
  xfonts-encodings xfonts-utils xpdf xpdf-common xpdf-reader xpdf-utils xutils
  xutils-dev
Die folgenden NEUEN Pakete werden zusätzlich installiert:
  cpp cpp-4.1 dbus dictionaries-common esound-clients esound-common fam fontconfig
  gconf2 gconf2-common gnome-keyring gnome-mime-data gs-common gs-gpl gsfonts
  gsfonts-x11 hicolor-icon-theme iceape-browser iceape-gnome-support lesstif2
  libart-2.0-2 libatk1.0-0 libatk1.0-data libaudiofile0 libavahi-client3
  libavahi-common-data libavahi-common3 libavahi-glib1 libbonobo2-0 libbonobo2-common
  libbonoboui2-0 libbonoboui2-common libcairo2 libcompress-zlib-perl libdbus-1-3
  libdbus-glib-1-2 libesd0 libfam0 libfont-afm-perl libfontenc1 libfs6 libgconf2-4
  libglade2-0 libgnome-keyring0 libgnome2-0 libgnome2-common libgnomecanvas2-0
  libgnomecanvas2-common libgnomeui-0 libgnomeui-common libgnomevfs2-0
  libgnomevfs2-common libgnomevfs2-extra libgtk2.0-0 libgtk2.0-bin libgtk2.0-common
  libhal-storage1 libhal1 libhtml-format-perl libhtml-parser-perl libhtml-tagset-perl
  libhtml-tree-perl libice6 libidl0 libkpathsea4 libmailtools-perl libmyspell3c2
  liborbit2 libpango1.0-0 libpango1.0-common libpaper-utils libpaper1 libpoppler0c2
  libsm6 libsmbclient libtiff4 libtimedate-perl liburi-perl libwww-perl libxaw7
  libxcursor1 libxext6 libxfixes3 libxfont1 libxft2 libxi6 libxinerama1
  libxml-parser-perl libxmu6 libxp6 libxrandr2 libxrender1 libxt6 mozilla-browser
  myspell-en-us perl-tk portmap psfontmgr psutils python python-minimal python2.4
  python2.4-minimal shared-mime-info tetex-base tetex-bin tetex-doc tex-common
  x-ttcidfont-conf xfonts-encodings xfonts-utils xpdf xpdf-common xpdf-reader
  xpdf-utils xutils xutils-dev
0 Pakete aktualisiert, 117 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nicht aktualisiert.
Muss 127MB an Archiven herunterladen. Nach dem Entpacken werden 323MB zusätzlich belegt sein.

Aus Performance-Gründen sollte man bei stärker frequentierten MediaWiki-Installationen über Caching-Methoden nachdenken, beispielsweise:

  • memcached
  • php5-memcache

Drupal

Drupal ist in Debian GNU/Linux Etch nicht mehr enthalten. Wir installieren daher direkt den Tarball von www.drupal.org; aktuell ist derzeit Drupal 5.1:

Als Installationhilfe stellt Drupal nur ein Textdokument zur Verfügung, das man auch online einsehen kann. Für die Grundinstallation von Drupal braucht man nur ein LAMP-System und ggf. noch cron.

Einige 3rd-Party-Module von Drupal benötigen zusätzliche Funktionen:

  • php5-curl

Gallery2

Gallery2 (G2) ist in Debian GNU/Linux Etch nur in einer veralteten Version enthalten (2.1.2-2). Wir installieren daher direkt den Tarball von gallery.menalto.com; aktuell ist derzeit Gallery 2.2.2:

Zur Installation unter Debian gibt es auch eine Anleitung, die sich allerdings auf das Paket gallery2 bezieht, ansonsten verwendet man die generische Dokumentation.

Einige Module von G2 setzen weitere Abhängigkeiten voraus, die sich sämtlichst problemlos unter Etch auflösen lassen:

  • imagemagick/graphicsmagick
  • netpbm
  • dcraw
  • ffmpeg
  • mplayer

Literatur

  • Avi Alkalay et al.: Managing Accurate Date and Time. Howto, 2005?11?18.

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