Der Tropensturm ›Ketsana‹ hat auf den Philippinen mit ungeheuren Wassermassen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Nach Angaben der Katastrophenzentrale kamen dabei mindestens 144 Menschen ums Leben. Nach schweren Überschwemmungen auf Luzon, aber auch auf Mindanao und den Visayas, laufen die Hilfseinsätze auf Hochtouren. Freiwillige, Helfer der Partnerorganisation Citizens' Disaster Response Center (CDRC) und Soldaten retteten Tausende Menschen von ihren Hausdächern.
Nach Informationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind Tausende Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Die Einsatzkräfte seien angesichts des großen Katastrophengebiets überfordert: fast eine halbe Million Menschen sind betroffen, über 100.000 Menschen sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.
Dabei erwartet der Wetterdienst bereits zwei neue Tropenstürme, die sich derzeit über dem warmen Wasser des Pazifischen Ozeans aufladen. Die Regenfälle, die Tropensturm "Ketsana" am Samstag gebracht hatte, waren laut Meteorologen die schwersten Niederschläge seit Juni 1967.
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