Philippinen

Tunfisch aus der Dose bald auch mit Ökosiegel

Tunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Tunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren lassen.

40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen.

Der World Wide Fund For Nature (WWF) begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Umweltschutz in besonders artenreichen und empfindlichen Meeresgebiet zwischen den Philippinen, Indonesien und Papua-Neuguinea. Ein Viertel des weltweiten Angebots an Skipjack-Tunfisch wird in dieser westpazifischen Region gefangen und vor allem als Dosenprodukt angeboten. Der Pro-Kopf Verzehr von Dosentunfisch liegt in Deutschland bei 1,6 Kilo jährlich. Weiterlesen »

Die Welt steht vor großen Nahrungsmittel- und Wasserrisiken

Weltweit größter Versicherungsmakler Aon veröffentlicht Weltkarte für politische Risiken

Weltkarte für politische Risiken 2010 (Aon)

Die Welt wird in diesem Jahr durch politische und finanzielle Instabilität geprägt bleiben. Ursachen hierfür sind die anhaltende Rezession sowie Nahrungsmittel- und Wasserrisiken. Dies sind die Ergebnisse, die der weltweit größte Versicherungsmakler Aon heute im Rahmen der Präsentation seiner jährlichen Weltkarte für politische Risiken vorstellte.

Mit der aktuellen Weltkarte für politische Risiken präsentiert Aon in diesem Jahr auch erstmals Indizes zur weltweiten Nahrungsmittel-, Agrarprodukt- und Wasserversorgung - und teilweise brisante Erkenntnisse.

"Da die globale Erwärmung die regionalen Klimaverhältnisse und Wetterbedingungen ändert und die Nachfrage nach Biokraftstoffen in die Höhe treibt, steht die Welt nie da gewesenen Nahrungsmittel- und Wasserrisiken gegenüber", sagt Frederik Köncke, Leiter von Aon Crisis Management.

Deutsche tolerant beim Gewicht von Partner und Kindern

Im Gegensatz zu vielen anderen Nationen lieben die Deutschen ihre Partner wie sie sind

Das Gewicht, das ihre Familienmitglieder auf die Waage bringen, ist den Deutschen nicht so wichtig. Im Gegenteil: In Deutschland wird fast jeder so von seinem Partner geliebt, wie er ist.

Ganz anders verhält es sich dagegen in vielen anderen Ländern auf der Welt, wie das Magazin Reader's Digest in seiner Februar-Ausgabe berichtet.

Eine international unübliche Toleranz lassen die Deutschen auch bei ihren Sprößlingen walten: Nur 14 Prozent der deutschen Eltern sagen, dass ihre Kinder abnehmen sollten - und dies, obwohl Fettleibigkeit bei Kindern mittlerweile weltweit Anlass zur Sorge gibt. Weiterlesen »

Philippinen: Zahl der bei Massaker getöteten Journalisten erhöht sich auf 29

Die Zahl der bei dem Massaker auf der philippinischen Insel Mindanao getöteten Journalisten hat sich auf 29 erhöht. Dies berichten lokale Journalisten drei Tage nach dem bewaffneten Überfall auf Anhänger des Provinzpolitikers Esmael Mangundadatu.

In der Provinz Maguindanao der Südinsel hatten Bewaffnete am 23. November Teilnehmer eines Konvois mit Unterstützern Mangundadatus entführt und ermordet. Die Gesamtzahl der Opfer hat sich mittlerweile auf 57 erhöht. Die Täter sollen Anhänger des Provinzgouverneurs Andal Ampatuan Sr. sein. Zu den Hauptverdächtigen zählt auch dessen Sohn Andal Ampatuan Jr., der inzwischen festgenommen werden konnte.

Andal Ampatuan Jr., der Sohn des Provinzgouverneurs, ist Mitglied der Regierungspartei. Den Aussagen von Zeugen und Militär-Offizieren zufolge hatte der Gouverneur seinen Sohn beauftragt, die Anhänger seines politischen Rivalen, Esmael Mangundadatu, zu überfallen. Mangundadatu sollte damit an seiner Kandidatur für den Gouverneursposten gehindert werden.


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Philippinen: ROG entsetzt über Massaker an zwölf Journalisten

Nach dem Mord an mindestens zwölf Journalisten ruft Reporter ohne Grenzen (ROG) die philippinischen Behörden zu einer entschlossenen Reaktion auf. Am Morgen des 23. Novembers waren die Medienvertreter sowie 30 weitere Menschen in der Provinz Maguindanao auf der Südinsel Mindanao getötet worden.

Einige der Opfer wurden enthauptet. Als Täter wurden rund 50 Männer identifiziert, die dem Provinzgouverneur Andal Ampatuan Sr. nahe stehen sollen - unter ihnen auch zwei Polizisten.

"Das ist ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit. Wir haben oft die Kultur der Gewalt und der Straflosigkeit auf den Philippinen kritisiert, gerade auf Mindanao. Diesmal gipfelte die wahnsinnige Brutalität von Verbrechern, die für korrupte Politiker arbeiten, in einem unglaublichen Blutbad. Wir fordern von den lokalen und nationalen Behörden eine entschlossene Antwort auf die Tat", so ROG. Nach dem Massaker stünden Journalisten auf den Philippinen unter Schock.


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Philippinen: Sturm ›Ketsana‹ fordert zahlreiche Todesopfer

Eine halbe Million Menschen sind auf der Flucht vor den Wassermassen

Der Tropensturm ›Ketsana‹ hat auf den Philippinen mit ungeheuren Wassermassen ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. Nach Angaben der Katastrophenzentrale kamen dabei mindestens 144 Menschen ums Leben. Nach schweren Überschwemmungen auf Luzon, aber auch auf Mindanao und den Visayas, laufen die Hilfseinsätze auf Hochtouren. Freiwillige, Helfer der Partnerorganisation Citizens' Disaster Response Center (CDRC) und Soldaten retteten Tausende Menschen von ihren Hausdächern.

Nach Informationen der Diakonie Katastrophenhilfe sind Tausende Menschen auf der Flucht vor den Wassermassen. Die Einsatzkräfte seien angesichts des großen Katastrophengebiets überfordert: fast eine halbe Million Menschen sind betroffen, über 100.000 Menschen sind derzeit in Notunterkünften untergebracht.

Dabei erwartet der Wetterdienst bereits zwei neue Tropenstürme, die sich derzeit über dem warmen Wasser des Pazifischen Ozeans aufladen. Die Regenfälle, die Tropensturm "Ketsana" am Samstag gebracht hatte, waren laut Meteorologen die schwersten Niederschläge seit Juni 1967.


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Philippinen: Vierter Journalist innerhalb von zwei Monaten getötet

›Reporter ohne Grenzen‹ (ROG) fordert sofortige, gründliche Ermittlungen im Mordfall Godofredo Linao. Der Hörfunkjournalist wurde gestern in Barobo in der Provinz Surigao del Sur auf der südlichen Insel Mindanao von Unbekannten erschossen.

"Linao ist der vierte Journalist, der in den vergangenen zwei Monaten auf den Philippinen ermordet wurde. Drei von ihnen wurden ebenfalls erschossen", sagt ROG. "Die meisten Morde auf den Philippinen wurden auf der Insel Mindanao verübt, die damit eine der gefährlichsten Regionen für Journalisten weltweit ist. Die Regierung sollte der ‚Task Force 211' - eine Einrichtung zur Bekämpfung politischer Gewalt - mehr Mittel für den Schutz vor Verbrechen gegen die Presse bereitstellen und alles daran setzen, die Auftraggeber der Morde zu fassen", fordert ROG.

Viele der getöteten Journalisten haben über Missstände wie Korruption und Amtsmissbrauch berichtet.


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Philippinen: Vierter Journalist in diesem Jahr getötet

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt den Mord an dem Radiojournalisten Jonathan Petalvero in einem Restaurant in Bayugan in der südlichen Provinz Agusan del Sur. Er ist der vierte Journalist, der in diesem Jahr auf den Philippinen getötet wurde. Drei von ihnen starben allein im Juni.

"Die philippinischen Behörden müssen alles unternehmen, um den Mord an Jonathan Petalvero aufzuklären, und seine Arbeit als Journalist sollte bei den Ermittlungen berücksichtigt werden", fordert ROG. "Drei weitere Radioreporter wurden in diesem Jahr bereits durch Anschläge getötet. Das ist mehr als im Irak."

Über den Todeszeitpunkt gibt es im Augenblick widersprüchliche Aussagen. Nach Informationen von einheimischen Journalisten wurde Petalvero am 27. Juni in den Kopf geschossen, während die Polizei die Tat auf den 25. Juni datiert. Nach Zeugenangaben war der Täter maskiert. Über seine Identität sowie die möglicher Auftraggeber gibt es zur Zeit keine Erkenntnisse.


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Philippinen: Radiojournalist erschossen

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt den Mord an dem philippinischen Radiojournalisten Ernesto Rollin gestern in Ozamiz City in der Provinz Misamis Occidental auf der südlichen Insel Mindanao. Zwei unbekannte Männer auf einem Motorrad erschossen den Moderator des Lokalsenders "DxSY-AM" morgens auf dessen Weg zur Arbeit.

Die Täter kannten offensichtlich Rollins Gewohnheit, sein Auto an der Tankstelle in der Nähe der Stadt Oroquieta zu parken und dann den Bus zu nehmen. Die Männer erschossen den Journalisten aus nächster Nähe an der Tankstelle. Die Schützen trugen Mützen und Skimasken. Bevor die Täter flüchteten, vergewisserten sie sich, dass Rollin tot war.

"Wir verurteilen den Mord an Ernesto Rollin scharf. Er ist ein weiteres Opfer der Kultur von Gewalt und Straflosigkeit, die seit langem die philippinischen Medien bedroht", sagt ROG. "Das Motiv für den Mord ist noch nicht geklärt, aber die Ausführung des Mordes weist darauf hin, dass Rollins Feinde Auftragsmörder angeheuert haben", so ROG.


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Repression von Journalisten im Internet nimmt zu

ROG-Bilanz 2008: Klima bleibt feindlich

Mindestens 60 Journalisten und ein Medienassistent sind im Jahr 2008 während oder wegen ihrer Arbeit getötet worden. Dies ist ein Ergebnis der heute veröffentlichten Jahresbilanz 2008 von Reporter ohne Grenzen (ROG). 673 Journalisten wurden im Laufe des Jahres festgenommen, 929 erlitten Gewalt oder wurden bedroht und 29 wurden entführt.

Der Irak bleibt mit 15 getöteten Journalisten, das sechste Jahr in Folge, das unsicherste Land für Medienmitarbeiter. Das zweitgefährlichste Land für Journalisten ist Pakistan mit sieben Todesfällen: Eine der Ursachen sind die Kämpfe zwischen militanten Islamisten und den pakistanischen Sicherheitskräften in den so genannten Stammesgebieten. Das drittgefährlichste Land für Journalisten sind die Philippinen, wo vor allem politische und kriminelle Gewalt für die sechs Todesopfer verantwortlich ist.

In Afrika ist die Todesrate unter den Journalisten zwar gesunken - von zwölf im Jahr 2007 auf drei in diesem Jahr. Doch der Grund für diese Entwicklung liegt nicht im besseren Schutz von Journalisten. Vielmehr verschwinden Nachrichtenmedien in Kriegszonen wie Somalia zunehmend - im vergangenen Jahr war das ostafrikanische Land das noch weltweit Zweitgefährlichste für Journalisten. Zudem geben viele Journalisten ihren Beruf auf oder flüchten ins Exil.


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