Hasso-Plattner-Institut

Das '''Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH''' ('''HPI''') in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit 450 Studenten genutzt wird. Insgesamt gut ein Dutzend Professoren und über 50 weitere Lehrende sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich den ersten Rang teilen (Quelle: Selbstdarstellung; Stand: 08/2009). Netmarks: www.hpi.uni-potsdam.de.

Soziale Netzwerke: Wissenschaftler beseitigen Web-2.0-Werbemüll

Spam, als unerwünschte Werbung bislang vor allem ein Problem bei der Nutzung von E-Mails, dringt immer mehr auch in die Netzwerke des Mitmach-Web 2.0 vor. Wer sich bei Facebook, Twitter und anderen Internet-Diensten auf die Suche nach Experten-Informationen und Trends macht, stößt immer häufiger auf werbliche Inhalte, die Profi-Spammer dort platzieren.

Zwei Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) haben jetzt gemeinsam mit drei britischen Kollegen eine Software entwickelt, die Abhilfe schafft: Sie ermittelt einerseits die Expertise aktiver Internet-Nutzer sowie die Qualität von Webseiten und lässt andererseits - quasi nebenbei -aufgespürte Spammer von der Oberfläche verschwinden.

"Studien zur Spammer-Dichte in Expertennetzwerken oder Interessens-gemeinschaften des Internets nennen Werte zwischen 10 und 80 Prozent", berichtet HPI-Doktorand Michael Noll.


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Bis 2010 soll ein Viertel der Deutschen auf IPv6-Internet zugreifen können

IT-Gipfel verabschiedet ›Darmstädter Erklärung‹

Der Deutsche IPv6-Rat hat begrüßt, dass vom dritten nationalen IT-Gipfel ein Impuls zur Einführung der neuen Internetgeneration IPv6 ausgegangen ist. Der Rat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Notwendigkeit verbesserter technischer Regeln für die Datenübermittlung im Internet ins Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit zu bringen und Maßnahmen zur Einführung der neuen Internetgeneration einzuleiten.

Der Vorsitzende, Prof. Christoph Meinel, erklärte nach der Veröffentlichung des Schlussdokuments ›Darmstädter Erklärung‹, Deutschland habe mit dem vorgesehenen Übergang zu den neuen Datenverkehrsregeln im Internet die Chance, in Europa der Vorreiter zu werden. Dabei gelte es, deutsche Interessen wahrzunehmen und die eigenen Standards und Projekte einzubringen.

Der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts sicherte zu, dass der deutsche IPv6-Rat zusammen mit Bundesregierung, Wirtschaft, Wissenschaft und Internetnutzern schon in Kürze einen konkreten Umsetzungs-Fahrplan für das neue Mega-Netz erarbeiten werde. Es gelte, die Infrastrukturen für die digitale Welt zukunftsfähig auszubauen und von Deutschland aus das Internet der Zukunft entstehen zu lassen.


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Blogger bringen IT-Gipfeldiskussion in die interessierte Öffentlichkeit

Internetnutzer brauchen nicht auf die Fernseh-Abendnachrichten zu warten, um Stellungnahmen von Spitzenpolitikern und Top-Managern auf dem dritten nationalen IT-Gipfel zu verfolgen.

Ein zwölfköpfiges Team aus Studenten des Hasso-Plattner-Instituts wird im Auftrag der Bundesregierung aktuelle Online-Berichterstattung aus dem Kongresszentrum "Darmstadtium" betreiben. Schon unmittelbar nach der Aufzeichnung werden die kurzen Experteninterview-Videos am 20. November auf der Diskussionsplattform www.it-gipfelblog.de zu verfolgen sein.

Erstmals hatten die HPI-Studenten diese Form von Gipfel-Berichterstattung 2006 angeboten, als der nationale Gipfel der Informationstechnologie am Hasso-Plattner-Institut stattfand. 2007 beim Spitzentreffen in Hannover waren sie ebenfalls dabei.


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