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Handelsblatt und WirtschaftsWoche an der Spitze der meistzitierten Wirtschaftsmedien

Das Handelsblatt hat seine Position als meistzitierte Abo-Zeitung Deutschlands weiter ausgebaut: Mit 1.107 Zitaten (Vorjahr 854) wurde der Vorsprung gegenüber der Süddeutschen Zeitung (747), der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (489) und der Financial Times Deutschland (386) deutlich erhöht. Im Gesamtranking liegen nur noch Der Spiegel und Bild vor dem Handelsblatt.

Mit einem Anstieg von nahezu 150 Prozent ist es der Redaktion der Wirtschaftswoche 2009 gelungen, sich im Media Tenor Zitate-Ranking gegenüber dem Vorjahr erheblich zu verbessern. Damit ist die WirtschaftsWoche nicht nur das am häufigsten zitierte Wirtschaftsmagazin Deutschlands, sondern hat auch erstmal die englischsprachige Financial Times sowie überregionale Tageszeitungen wie Tagesspiegel und FTD hinter sich gelassen.

Insgesamt kam die WirtschaftsWoche im vergangenen Jahr auf 481 Zitate in anderen Publikationen, ein Plus von 135 Zitaten gegenüber 2008. Kein anderes deutsches aktuelles Wirtschaftsmagazin wurde damit öfter zitiert.


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Presserat rügt Zurschaustellung von Michael Jacksons Tod

In ihren ersten Sitzungen in Berlin haben die Beschwerdeausschüsse des Deutschen Presserats sowie der Beschwerdeausschuss zum Redaktionsdatenschutz vom 8. bis zum 10. September 2009 insgesamt sechs Rügen ausgesprochen.

Insgesamt wurden in den drei Beschwerdeausschüssen 112 Beschwerden behandelt. Dabei wurden neben den Rügen 17 Missbilligungen und 17 Hinweise ausgesprochen. In 34 Fällen wurden die Beschwerden als unbegründet erachtet.

In neun Fällen wurde die Beschwerde als begründet angesehen, auf eine Maßnahme wurde jedoch verzichtet. Zwei Beschwerden waren nicht aufklärbar. In drei Fällen hatten sich mehrere Beschwerdeführer gegen dieselbe Veröffentlichung beschwert, hier wird das Ergebnis nur einmal gezählt.


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Journalisten aus Sicht der Bundesbürger angesehen aber manipulierbar

Studie ›Journalismus 2009‹ zum Status des deutschen Journalismus

Der Beruf des Journalisten genießt in der Bundesrepublik ein hohes Ansehen, doch an der Unabhängigkeit der Journalisten hat die Mehrheit der Deutschen ihre Zweifel.

So meinen 54 Prozent der Befragten, dass Journalisten "nicht wahrheitsgemäß" berichten, mehr als jeder Zweite vermutet Beeinflussbarkeit durch Wirtschaft und Politik. Vor allem Frauen und Ostdeutsche zeigen sich kritisch.

Andererseits gibt sich die Mehrheit überzeugt, dass Journalisten für ihre Artikel "gewissenhaft recherchieren". Dies zeigen die Ergebnisse der repräsentativ Befragung "Journalismus 2009", die vom Kölner Markt- und Organisationsforschungsinstituts YouGovPsychonomics in Kooperation mit der Macromedia Hochschule für Medien- und Kommunikation, München, durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 1.000 Personen aus der deutschen Bevölkerung befragt.


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60 Jahre - 60 Werke

Kunst aus der Bundesrepublik Deutschland - Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, Berlin

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Freitag, 1. Mai 2009 - Sonntag, 14. Juni 2009

In diesem Jahr feiert die Bundesrepublik Deutschland den sechzigsten Jahrestag des Inkrafttretens ihrer Verfassung. Anlässlich dieses Jubiläums zeigt der Martin-Gropius-Bau in Berlin vom 1. Mai bis 14. Juni die Ausstellung 60 Jahre - 60 Werke. Präsentiert werden sechzig kunstgeschichtlich herausragende Arbeiten der Malerei, Skulptur, Fotografie und Installationskunst, die seit 1949 entstanden sind.

60 Jahre - 60 Werke geht auf eine Initiative des Veranstalters Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und Deutschlands größter Tageszeitung Bild zurück, die als Medienpartner die Ausstellung begleiten und das Kunstgeschehen beleuchten wird. Hauptsponsor ist das Energieunternehmen RWE. Unterstützt wird die Ausstellung vom Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland.


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Handelsblatt zählte 2008 zu den drei meistzitierten Printmedien

Das Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt hat 2008 erstmals den Sprung unter die drei meistzitierten Printmedien geschafft. Mit 854 Nennungen in den wichtigsten deutschen Medien rangiert das Handelsblatt auf Platz 3 im Zitate-Ranking des Bonner Marktforschungsinstitutes Media Tenor.

Auf den Plätzen eins und zwei sind Der Spiegel und Bild platziert. Überholt werden konnten im vergangenen Jahr Bild am Sonntag und Focus. Darüber hinaus ist das Handelsblatt erneut die meistzitierte Abonnements-Tageszeitung Deutschlands.


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Bundeswehr führt Tierversuche durch

Seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine in Experimenten getötet

Wie am Donnerstag durch eine Meldung der Bild-Zeitung bekannt wurde, führt die Bundeswehr Tierversuche durch. Um die Auswirkungen von biologischen und chemischen Waffen zu erforschen, seien seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine im Namen der Forschung gestorben. Zu den Tests zählen offensichtlich auch Experimente mit Erregern von Milzbrand, Ebola und dem Kongo-Fieber.

Das Verteidigungsministerium bestätigte der Zeitung die Tierversuche. Im Rahmen der Wehrmedizin würden mit den Tests „diagnostische Verfahren entwickelt sowie Forschungsvorhaben insbesondere zur Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Mensch oder Tier“ durchgeführt, zitiert die Zeitung aus einer Stellungnahme des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Thomas Kossendey (CDU).

„Auch dem Verteidigungsministerium muss bewusst sein, dass Ergebnisse aus Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sein müssen. Außerdem ist dem Ministerium bestimmt nicht verborgen geblieben, dass es bereits genug Alternativen zu den grausamen Tierversuchen gibt“, äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation Tasso e.V. empört über diese Nachricht.


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›Spiegel Online‹ erzielt größte Aufmerksamkeit von Bloggern unter allen deutschen Online-Medien

Spiegel Online beschäftigt unter allen deutschen Medien die Blogger am meisten. Dies zeigt eine Studie der europäischen Blogsuchmaschine Twingly. Die Liste der Online-Medien, welche in der Blogwelt die größte Rolle spielen, wird angeführt vom Spiegel, gefolgt von der Welt und der Süddeutschen Zeitung. Spiegel Online bekommt unter allen deutschen Online-Medien außerdem die größte Aufmerksamkeit von Bloggern international.

Twinglys Studie basiert auf der Analyse einer Auswahl von spam-freien deutschsprachigen und internationalen Blogposts, die zwischen dem 1. Juni und 31. August 2008 erschienen sind. Das Ranking der Online-Medien wird bestimmt durch die Anzahl der zu ihnen verlinkenden Blogposts.

"Mit unserer Studie wollen wir Blogger als wichtigen Teil öffentlicher Debatten herausstellen", sagt Martin Källström, Geschäftsführer von Twingly. "Wir wissen, dass Blogger sich sehr mit Nachrichten und Politik auseinandersetzen. Zu verlinken ist die Art der Blogwelt, ihr Engage-ment zu zeigen. Deshalb legen wir unseren Top-Listen die Anzahl der verlinkenden Blogposts zugrunde".


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Studie zum Berliner Hauptstadtjournalismus: ›Politische Effekthascherei und eklatante Recherchedefizite‹

Die politische Kommunikation und die Recherchebedingungen in Berlin haben sich unter dem enormen Berichterstattungstempo, dem Zwang zur Exklusivität und neuen Kommunikationsmitteln wie SMS und Video-Podcasts von Politikern gravierend verändert. Zu diesem Befund kommt die erste empirische Studie über den aktuellen Zustand des Hauptstadtjournalismus, die die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. heute veröffentlicht.

Unter dem Titel "Journalismus in der Berliner Republik - Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt" legen die beiden Autoren, der Medienforscher Leif Kramp und der Kommunikationswissenschaftler Dr. Stephan Weichert vom Berliner Institut für Medien und Kommunikationspolitik zentrale Mängel der Politikberichterstattung offen. Im Fokus der 33 Expertengespräche mit Büroleitern und leitenden Korrespondenten der wichtigsten Medien, politischen Sprechern, Beratern, Lobbyisten stehen vor allem die Wechselwirkungen zwischen medialer und politischer Macht sowie deren Eigendynamik unter den extremen Arbeitsbedingungen der Berliner Republik.

"Unsere empirischen Ergebnisse bestätigen, dass besonders das politische Agenda Setting von hohen Verfallsraten und schnelllebigen Themenkarrieren geprägt ist", erklärt Dr. Stephan Weichert. Nach wie vor seien zwar noch gedruckte und elektronische Qualitätsmedien wie FAZ, Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel, Tagesschau oder Deutschlandfunk zuverlässige Leitmedien im politischen Tagesgeschäft, an denen sich auch die Konkurrenz orientiere. Jedoch mache die qualitative Befragung deutlich, dass journalistische Online-Angebote und Boulevardpresse immer stärker den Medientakt in der Hauptstadt vorgeben: "Während vor allem Spiegel Online von der stündlichen Weiterdrehe im Nachrichtengeschäft profitiert und allmählich sogar die Agenturen verdrängt, treibt Bild die Effekthascherei des politischen Betriebs voran - zum großen Leidwesen vieler seriöser Hauptstadtjournalisten", sagt Weichert.


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