2001

Situation der Medien in vielen Staaten unverändert schwierig

Internationalen Tag der Pressefreiheit: Reporter ohne Grenzen benennt 40 ›Feinde der Pressefreiheit‹

Zum diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine kritische Bilanz: "Immer noch verdienen aus unserer Sicht 40 Politiker, Regierungsvertreter, paramilitärische und terroristische Organisationen, kriminelle Netzwerke und Führer radikal-religiöser Gruppen den Titel ‚Feinde der Pressefreiheit'. Sie verfolgen kritische und unabhängige Journalisten, greifen dabei auf Mittel wie willkürliche Verhaftungen zurück und wenden Gewalt an", so ROG.

Viele Akteure stehen bereits seit mehreren Jahren auf der Liste der ›Feinde der Pressefreiheit‹: Dazu gehören in Eritrea Präsident Isayas Afeworki, der im Jahr 2001 Grundrechte wie Medien- und Meinungsfreiheit außer Kraft setzte und alle unabhängigen Medien ausschalten ließ.

In Somalia setzt die radikal-islamistische Miliz Al-Shabaab die wenigen im Land verbliebenen Mitarbeiter unabhängiger Radiostationen mit Todesdrohungen weiter unter Druck. Weiterlesen »

Bürger wollen Veröffentlichung von Lebensmittelkontrollen direkt in den Betrieben

93 Prozent für Einführung des Smiley-Systems - Foodwatch fordert Reform des Verbraucherinformationsgesetzes

Emnid-Umfrage 2010 zum ›Smiley‹

Schluss mit Schmuddelrestaurants und Imitate-Betrug: Eine breite Mehrheit der Bürger in Deutschland fordert eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen direkt in den Gaststätten oder Supermärkten.

Vorbild dafür ist das so genannte Smiley-System in Dänemark. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag der Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch sprachen sich 93 Prozent der Befragten für die Einführung des Smiley-Systems in Deutschland aus, nur 7 Prozent dagegen.

Seit Ende 2001 müssen in Dänemark alle Lebensmittelbetriebe die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen für die Kunden gut sichtbar aushängen. Die Kontrolleure tragen dazu alle Befunde in ein Formblatt ein und versehen es mit einem von vier Gesichter-Grafiken, so genannten Smileys. Weiterlesen »

Rsync

Kopieren und Synchronisieren von Daten zwischen lokalen und entfernten Rechnern

Rsync ist ein Kommandozeilenprogramm zum Kopieren von Dateien; entwickelt wurde es, so die Handbuchseite rsync(1), als "schneller und flexibler Ersatz für rcp". Rsync arbeitet sowohl auf dem lokalen Dateisystem wie auf einem entfernten Rechner und kann sowohl alleinstehend wie auch als Daemon betrieben werden.

Die ursprünglich von Andrew Tridgell und Paul Mackerras im Jahr 1996 geschriebene Software beherrscht Datenkompression und kann durch SSH getunnelt werden. Besonders mächtig wird Rsync durch Algorithmen zum Vergleichen von Dateien; es kann so herausfinden, ob eine Quelldatei im Vergleich zu einer gesicherten Dateiversion modifiziert wurde und ermöglicht dadurch Funktionen wie Snapshots und Mirroring, da immer nur die veränderten Daten übertragen werden müssen.

Weiterhin kann Rsync an unterbrochene Dateitransfers anknüpfen, was insbesondere für DSL-Kunden mit täglicher Verbindungstrennung interessant sein dürfte. Die Software steht unter der GNU GPL-Lizenz und ist unter allen verbreiteten Betriebssystemen verfügbar.


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Bundestagswahl: Wahlprüfsteine zum Tierschutz

›Vier Pfoten‹ befragt Parteien vor der Bundestagswahl und zieht Bilanz der letzten Jahre

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz hat im Vorfeld der Bundestagswahlen die Wahlprogramme der im Bundestag vertretenen Parteien analysiert und sie nach ihren tierschutzpolitischen Zielen und Prioritäten befragt. Zusätzlich wurden die parlamentarischen Initiativen der Bundestagsfraktionen kritisch bewertet.

"Generell lässt sich sagen, dass vor allem die großen Parteien oft ausweichend und unpräzise formulieren. Die detaillierte Auswertung der Wahlprogramme und Antworten der Parteien auf unsere Wahlprüfsteine lassen im Falle einer unionsgeführten Bundesregierung in vielen Bereichen einen weiteren Rückschritt erwarten. Die geringste Zustimmung zu unseren tierschutzpolitischen Forderungen kam von der Union. Grüne und Linke dagegen vertreten tierfreundliche Positionen und zeigen ein klareres Profil. Die SPD hält sich in der Mitte und Optionen offen. Sie gibt sich, wie die FDP je nach Thema, mehr oder weniger tierschutzorientiert," so Elvira Schioeberg vom Vier Pfoten Büro Berlin.

Den Fragenkatalog zu 12 Themenkomplexen und die Positionen der Parteien sowie ausführliche Hintergrundinformationen finden interessierte Wählerinnen und Wähler unter vier-pfoten.de.


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Hunderte neue Arten im östlichen Himalaya entdeckt

WWF Report beschreibt 350 neue Arten - Fundgebiet im Himalaya durch Klimawandel stark bedroht

Mehr als 350 neue Arten – darunter der kleinste Hirsch der Welt und ein „fliegender“ Frosch - sind laut eines neuen WWF Reports im Gebiet des östlichen Himalayas entdeckt worden. Die Region ist eine biologische Fundgrube, die nun durch den Klimawandel bedroht ist.

Die Forschungsarbeit eines Jahrzehnts, die von Wissenschaftlern in abgelegenen und durch die steigenden Temperaturen akut bedrohten Bergregionen ausgeführt wurde, erbrachte sensationelle Ergebnisse wie die Entdeckung eines hellgrünen, fliegenden Frosches, der seine langen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße zum Gleiten in der Luft benutzt.

Eine der bedeutendsten Entdeckungen ist nicht „neu“ im klassischen Wortsinne. Ein 100 Millionen Jahre altes Geckofossil wurde in einer Bernsteinmine im Hukawng Tal im nördlichen Myanmar entdeckt. Der Fund gehört zur ältesten der Wissenschaft bekannten fossilen Geckoart.


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Greenpeace: Schäuble täuscht Atomaufsicht

Atomreaktor Krümmel hätte Wiederanfahrgenehmigung nie erhalten dürfen

Wider besseren Wissens hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht vor Erteilung der Wiederanfahrgenehmigung für das Atomkraftwerk Krümmel mitgeteilt, es gebe ›nach der aktuellen Lagebewertung des BKA‹ keine Anhaltspunkte dafür, dass sich ›die Gefahr durch Anschläge mittels Luftfahrzeugen gegenüber dem Jahr 2002 erhöht hat‹.

Greenpeace liegt jedoch ein internes Dokument des Bundeskriminalamtes aus dem Jahr 2007 vor, in dem die Behörde sehr wohl eine Verschärfung der Sicherheitslage feststellt. Greenpeace fordert, den Atomreaktor in Krümmel sowie die sieben ältesten deutschen AKW sofort abzuschalten.

"Normalerweise hält sich Bundesinnenminister Schäuble nicht zurück, wenn es darum geht, vor Angriffen auf die innere Sicherheit zu warnen", sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. "Warum hat er die aktuelle Gefahrenbewertung des BKA in diesem Fall unterschlagen? Schäuble hat die Atomaufsicht von Schleswig-Holstein in Sicherheit gewiegt, damit sie dem Pannenreaktor Krümmel die Wiederanfahrgenehmigung erteilt. Damit hat er auch die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt."


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Atomstrom verliert bundesweit an Bedeutung

Greenpeace: ›Alte AKW können sofort abgeschaltet werden‹

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Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke können sofort abgeschaltet werden, ohne dass dies die Stromversorgung von Industrie und Privathaushalten in Deutschland beeinträchtigt.

Nach Greenpeace-Recherchen sinkt der Anteil der sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland tendenziell seit 2001. Hingegen steigt die ins Ausland exportierte Strommenge und der Anteil der Erneuerbaren Energien. Die Produktion von Strom aus Wind, Sonne und Wasser wächst so stark, dass er wegen Überproduktion zeitweise nicht mehr ins Stromnetz eingespeist werden kann.

"Viele alte Meiler stehen wegen technischer Probleme sowieso die meiste Zeit still und zeigen so, wie unzuverlässig und überflüssig die Hochrisikotechnologie Atomkraft ist", sagt Heinz Smital, Atomexperte von Greenpeace. "Wenn die sieben alten Reaktoren sofort vom Netz gehen, ist das ein großer Gewinn für die Sicherheit. Versorgungsengpässe oder gar eine `Stromlücke´, mit der die Atomlobby droht, gibt es nicht."


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Schmalband-Internet wird kaum noch genutzt

Rückgang um 70 Prozent in einem Jahr

Das Internet-Surfen per Analog- oder ISDN-Anschluss spielt in Deutschland fast keine Rolle mehr. Die Summe der Einwahlminuten per Schmalband sank 2008 auf 10 Milliarden Minuten, ein Rückgang um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Seit dem Höchststand mit 127 Milliarden Minuten im Jahr 2001 sinkt dieser Wert kontinuierlich. Der Hauptgrund dafür liegt im schnellen Ausbau der Breitband-Infrastruktur. 2009 wird sich die schmalbandige Internetnutzung voraussichtlich abermals halbieren. Dies gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute bekannt. Die BITKOM-Berechnungen basieren auf neuen Zahlen der Bundesnetzagentur.

Anfang 2009 hatten drei Viertel aller deutschen Haushalte einen Internet-Zugang, fast 60 Prozent verfügten über einen schnellen Breitband-Anschluss. Zu diesen schnellen Zugängen zählen laut EU-Definition alle Anschlüsse, die mehr als 128 Kilobit/Sekunde (kbit/s) übertragen.


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OLG Köln verurteilt Telekom zur Erstattung von auf gesperrten Telefonkarten vorhandenen Restguthaben

Mit Urteil vom 3. Juni 2006 - 11 U 213/08 hat das OLG Köln die Deutsche Telekom zur Erstattung des auf von ihr gesperrten Telefonkarten der ersten Generation befindlichen Restguthabens einschließlich hieraus gezogenen Nutzungen verurteilt.

Telefonkarten der ersten Generation sind solche, die von der Telekom bzw. ihrer Rechtsvorgängerin bis Mitte 1998 herausgegeben worden waren. Diese Telefonkarten wiesen keine Befristung der Laufzeit auf und lauten auf DM-Guthaben. Die Telekom hat diese Telefonkarten mit Ablauf des 31. Dezember 2001 für Telefoniezwecke gesperrt.

Bereits mit Urteil XI ZR 274/00 vom 12. Juni 2001 hatte der BGH entschieden, dass die Sperrung der Telefonkarten es nicht rechtfertige auch den im Voraus für noch nicht verbrauchte Gesprächseinheiten vereinnahmten Betrag ersatzlos verfallen zu lassen.


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Sommerzeit beginnt am 29. März 2009

Am Sonntag, den 29. März 2009, beginnt dieses Jahr in Deutschland die Sommerzeit. Um 2 Uhr morgens Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) wird die Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) vorgestellt. Die Zeitumstellung ist in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und in anderen Nachbarstaaten vorgeschrieben.

Mit Wirkung zum 4. Juli 2008 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Zuständigkeit für die gesetzliche Zeit vom Bundesministerium des Innern übernommen, weil es für das gesetzliche Messwesen zuständig ist und die gesetzliche Zeit einen Teil hiervon bildet.

Im Geschäftsbereich des BMWi ist zudem die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) angesiedelt, welche als Nationales Metrologieinstitut Deutschlands u.a. umfangreiche Forschung und Entwicklung im Bereich der Metrologie durchführt (Metrologie = Lehre von den Maßen und Gewichten und den Maßsystemen).


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